Dell bekennt sich zum Standort Halle

Sanierungskonzept sieht keine Stellenstreichungen in Sachsen-Anhalt vor

Dell-Zentraleuropa-Chef Alain Bandle hat alle Spekulationen über mögliche Stellenstreichungen am Standort Halle an der Saale beendet. „Das Letzte, was wir hier machen wollen, ist, Arbeitsplätze abzubauen“, sagte er der Leipziger Volkszeitung.

Der PC-Hersteller zog knapp zwei Jahre nach der Eröffnung des Standorts in Sachsen-Anhalt eine positive Bilanz. „Die Erwartungen wurden übertroffen, der Standort ist hochprofitabel“, so Bandle.

Das Service- und Vertriebszentrum in Halle war erst im Januar 2007 eröffnet worden. 680 Mitarbeiter betreuen von dort aus öffentliche und Unternehmenskunden. Der Zentraleuropa-Chef von Dell hob insbesondere die gute Infrastruktur und die Hochschulen in Halle und Leipzig hervor. Der Standort sei in einer guten Position, sagte Bandle, ohne jedoch konkrete Zahlen zur Entwicklung des Standortes zu nennen.

Ende Mai hatte Dell ein Sanierungsprogramm angekündigt und bekannt gegeben, weltweit zehn Prozent seiner Arbeitsplätze abbauen zu wollen, um seine Kosten massiv zu senken. Inwiefern auch deutsche Standorte von den geplanten 88.000 Stellenstreichungen betroffen seien, war bis zu Bandles jüngsten Aussagen noch unklar gewesen.

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