Ebay wagt zweiten Anlauf in China

Strenge Maßnahmen gegen Produktpiraterie geplant

Ebay will in den kommenden Monaten einen Neustart auf dem chinesischen Markt wagen. Nachdem der erste Versuch, sich in China unter dem Namen Eachnet zu positionieren, gescheitert war, soll jetzt eine Kooperation mit dem chinesischen Portalbetreiber Tom Online den gewünschten Erfolg bringen. Wie die New York Times berichtetet, wird es strenge Auflagen für Ebay-Verkäufer geben, um dem Handel mit gefälschten Produkten entgegenzuwirken. Details zu den Kontrollmaßnahmen seitens Ebay sind aber bislang nicht bekannt.

Das Online-Auktionshaus hat lediglich angekündigt, den Handel mit bestimmten Luxusgütern von vornherein zu verbieten. „Was wir auch tun, um Vertrauen und Sicherheit zu schaffen, in China müssen wir uns mehr bemühen“, sagte Ebay-Chefin Meg Withman am Donnerstag in Straßburg.

Bis zum vergangenen Jahr hatte das Unternehmen versucht, sich als eigenständiger Anbieter in China durchzusetzen. Der Marktanteil blieb aber immer weit hinter jenem von Hauptkonkurrenten Alibaba.com zurück. Ebay kam nicht über 30 Prozent hinaus, wohingegen Alibaba über nahezu die gesamten restlichen 70 Prozent verfügte.

Um nun verstärkt Kunden anzulocken, will Ebay auch seine Sicherheitsdienste verbessern. So werden beispielsweise die Transfers künftig über ein Treuhandkonto laufen. Der Verkäufer bekommt erst dann sein Geld, wenn der Kunde das Eintreffen der erworbenen Ware bestätigt hat.

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