Deutschland-Chef von O2 bangt um seinen Job

Vorgaben der Zentrale wurden im ersten Quartal nicht erfüllt

Rudolf Gröger ist möglicherweise schon bald nicht mehr Deutschland-Chef des Mobilfunkunternehmens O2, meldet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Grund hierfür: Konzernchef Csar Alierta achtet genau darauf, dass alle Firmenbereiche ihre Vorgaben einhalten.

Doch die Tochter des spanischen Telekomriesen Telefonica schwächelt seit Beginn des Jahres und verfehlte die Vorgaben im ersten Quartal. So musste O2 Deutschland im Vergleich zum Vorjahr Umsatzeinbußen hinnehmen. Insidern zufolge läuft auch das zweite Quartal nicht besser an. Probleme bereitet vor allem der Einstieg ins Festnetzgeschäft mit schnellen DSL-Anschlüssen.

Nun sollen die Personalkosten deutlich gesenkt werden – O2 arbeitet mit 4900 Angestellten, obwohl das Unternehmen nur 11,2 Millionen Kunden hat. Zum Vergleich: Konkurrent E-Plus beschäftigt bei 13,1 Millionen Kunden lediglich 2800 Mitarbeiter.

Die Talfahrt des Konzerns hindert Gröger jedoch nicht daran, sich am 22. Juni zum neuen Präsidenten des Dachverbandes Bitkom ernennen zu lassen.

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