Sony-Konzerte jetzt für 17 Euro auf USB-Stick

Der Musik-Konzern geht gegen Konzert-Mitschnitte vor

Geht es nach dem Deutschland-Chef von Sony BMG, Edgar Berger, so gehören Schwarzaufnahmen von Musik-Konzerten künftig der Vergangenheit an. Gelingen soll dies durch Live-Mitschnitte, die ab August auf USB-Sticks gespeichert und den Konzertbesuchern im Anschluss für 17 Euro angeboten werden. Auch online sollen Musikfans die Mitschnitte herunterladen können. Die Plattenfirma erhält dafür Lizenzgebühren. Dies berichtet die Wirtschaftswoche.

Zunächst sollen die Konzerte von wie Linkin Park und den Smashing Pumpkins auf USB-Stick gebannt werden. Beide Bands sind auf Österreichs Nova-Rock-Festival zu hören.

Unterstützung erhält Berger bei seinem Vorhaben von Direc, einem Unternehmen der beiden Ex-Sony-BMG-Mitarbeiter Tatjana Mühlthaler und Benjamin Bailer.

Auch die Vivendi-Tochter Universal Music, Warner Music sowie unabhängige Labels haben mit Direc entsprechende Vereinbarungen getroffen. Die Verträge von Sony BMG und Universal mit Direc sind bereits unterzeichnet.

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Sony-Konzerte jetzt für 17 Euro auf USB-Stick

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  • Am 11. Juni 2007 um 14:55 von Gralkor

    So-nie denkt mit?
    Die Idee ist gar nicht schlecht.
    Solange es nicht in der super Qualität, die ich von So-nie erwarte (56kbits), sondern in einer angemessenen Quali ist, ist das die richtige Richtung.
    Und ein Konzert sind ja nicht nur 64MB…
    Den Preis halte ich für durchaus gerechtfertigt und fair.

  • Am 11. Juni 2007 um 16:43 von Rumble

    so weit, so gut… ABER..
    Die Idee, das Konzert, auf dem ich gewesen bin, als Livemitschnitt kaufen zu können finde ich nicht schlecht. Bei einem Eintritt, der heute locker mal 50 – 100 EUR betragen kann und den anfallenden Anfahrtkosten kann der Preis auch durchaus angemessen scheinen. Damit könnte das Vorhaben klappen…..

    ABER:

    Im Artikel fehlt mal wieder jedes Wort zu DRM. Sind die USB’s dann verdongelt, ist ein Schutz drauf, wenn ja welcher?

    Zieht hier der gleiche DRM-Schwachsinn ein wie bei CD’s, macht Sony seinem Spitznamen "So Nie" alle Ehre – dann wird’s ein Schlag ins Wasser.

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