Papier lernt sprechen

Neue Technologie ermöglicht plaudernde Werbeplakate

Werbeplakate sollen schon bald sprechen können. Dies ermöglicht die Technologie Paper Four, an der schwedische Wissenschaftler der Mid Sweden University arbeiten.

Die Forscher entwickeln eine Papiergeneration, die Geräusche bei Berührung abspielt. Dabei werden berührungsempfindliche, leitende Tinten eingesetzt. Das interaktive Papier gibt die eingebetteten digitalen Informationen auf Fingerdruck über aufgedruckte Lautsprecher aus.

Einsatzmöglichkeiten für das sprechende Papier sehen die Wissenschaftler beispielsweise bei Produktverpackungen oder in der Werbung in Form von Plakaten. Der Prototyp eines großen Displays, das über Reiseziele informiert, demonstriert bereits die neue Technik.

Ein Video veranschaulicht, wie Paper Four funktioniert.

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6 Kommentare zu Papier lernt sprechen

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  • Am 6. Juni 2007 um 23:35 von Jan Fredi Pätzold

    sprechende Zeitung
    Hey, wie wäre es mit einer Sprechenden Zeitung in der es nur noch Bilder gibt!!!

    Hihi!!!

    • Am 7. Juni 2007 um 9:05 von jk

      AW: sprechende Zeitung
      gibt es schon. heisst nachrichten und läuft im tv.

      wäre ja auch ne horrorvorstellung, wenn morgens in der bahn zig leute mit labernen zeitungen rumsitzen

    • Am 7. Juni 2007 um 9:19 von Michael Püschner

      AW: sprechende Zeitung
      Wieso nicht?

      Als Prototyp könnte ich mir die Bild-Zeitung vorstellen. Diese besitzt sowieso viele Bilder und große Überschriften. Weiterhin bedient dieses Papier einen Massenmarkt in dem auch die evtl. höheren Kosten handhabbar sind.

  • Am 7. Juni 2007 um 14:38 von ph

    sprechende zeitung
    klar und die kids die sowieso schon nicht richtig lesen können werden dann noch blöder oder wie.

    • Am 7. Juni 2007 um 17:03 von sv

      AW: sprechende zeitung
      Lernrückstände entstehen nicht durch die Medien sondern durch die Erziehung.

  • Am 9. Juni 2007 um 17:54 von Martin Brotzler

    Werbeflut ungebremst
    Täglich wird jeder Bundesbürger von so vielen Werbeimpulsen bombadiert, wie es in der Menschheit noch nie der Fall war. Bei dieser immensen Werbe-Lawine muss der Verbraucher mühsam die für sich relevanten und vor allem aussagekräftigen Werbeträger selektieren. Das erfordert neben dem üblichen Leben zwischen Arbeit und Privatleben immense Resourcen des täglichen Lebens.

    Warum muss das jetzt noch mehr intensiviert werden?

    Bekommen wir bald ein sprechendes Kopfkissen, das uns auch noch im Schlaf mit Werbung berieselt?

    Ich führe z.b. die Internet Community http://www.lifedate.de und machen uns ständig Gedanken über die "Art" der Werbung. Dabei haben wir uns schon vor Jahren von den super lästigen Popups verabschiedet (die telefonbuch.de z.b. massig einsetzt).

    Weniger ist mehr, lieber mal eine knallige Werbeaktion starten und richtig auffallen als die ständige Berieselung, das macht nämlich Taub.

    Martin Brotzler
    http://www.martinbrotzler.de

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