T-Systems: Vorstand Lothar Pauly muss gehen

Manager gerät wegen Siemens-Affäre unter Druck

Die Siemens-Affäre hat nun auch Auswirkungen auf die Vorstandsetage anderer Dax-Konzerne: So wird der Vorstand der Telekom-Tochter T-Systems, Lothar Pauly, sein Amt aufgeben müssen. Er war im Oktober 2005 von Siemens zur Deutschen Telekom gewechselt. Nun gibt er diesen Posten wegen einer möglichen Verstrickung in die Siemens-Schmiergeldaffäre auf.

Laut „Focus Online“ ermittelt die Staatsanwaltschaft München bereits seit mehreren Wochen gegen Pauly, der zuvor bei Siemens die Com-Sparte verantwortet hatte. Das der Manager in die Korruptionsaffäre verwickelt sein könnte, war seit einiger Zeit spekuliert worden. Pauly selbst hatte dies wiederholt zurückgewiesen.

Kommissarisch soll der bisherige Finanzvorstand Wilfried Peters T-Systems führen. Die Ablöse von Pauly kommt für die Telekom zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Konzern auf der Suche nach einem Partner für T-Systems ist. Der von Pauly geleitete Auswahlprozess soll im Sommer abgeschlossen werden.

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