Waterford-Studie: E-Mail-Archivierung ist oft unnötig

50 Prozent aller archivierten Nachrichten werden nie mehr gelesen

Laut einer Studie von Waterford Technologies, einem Spezialisten für E-Mail-Archivierung, wird auf mehr als die Hälfte aller archivierten E-Mails nie wieder zugegriffen. Die Flut an oftmals unnötig aufbewahrten elektronischen Nachrichten verursache eine ständig wachsende Kostenbelastung für Unternehmen, sagte Waterford-Sales-Director Gary Cosgrave.

„Zwar sinken die Hardwarekosten pro Gigabyte Speicherplatz, der Finanzaufwand für die Verwaltung der Daten schießt allerdings raketenartig in die Höhe“, so Cosgrave. Die Menge an auf Netzwerk-Servern archivierten Daten steige jährlich um mehr als 20 Prozent.

Laut dem Marktforschungsunternehmen Ireach werden aus diesem Grund im laufenden Jahr die Ausgaben für Storage-Produkte enorm steigen. Die Unternehmen seien mittlerweile darauf bedacht, einen Überblick über ihre enormen Datenmengen zu behalten, erklären die Experten. Sie gehen davon aus, dass 40 Prozent der Betriebe noch 2007 in Server und Netzwerkprodukte investieren werden. „Es macht eher Sinn, Daten auf kostengünstige Medien zu migrieren, als sie in hoch verfügbaren und teuren Storage-Systemen abzulegen“, meint Cosgrave.

Im Jahr 2006 wurde das weltweite Datenvolumen mit 161 Milliarden Gigabyte beziffert. Die Menge soll sich Experten zufolge bis 2010 versechsfachen, womit rund eine Billion Gigabyte Daten vorhanden wären.

Themenseiten: Telekommunikation, Waterford Technologies

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