Nvidia stellt erste Notebook-GPUs mit DirectX 10 vor

Verbesserte Decoding-Engine senkt CPU-Last bei der Wiedergabe hochauflösender Videos

Nvidia hat die ersten Grafikprozessoren für Notebooks vorgestellt, die den DirectX-10-Spezifikationen entsprechen. Die Modelle Geforce 8600M und 8400M kommen in Geräten von Hewlett-Packard, Toshiba, Acer, Samsung, Asus und Zepto zum Einsatz.

Neben einer Unified-Shader-Architektur für die Ausführung von DirectX-10-Spielen bieten die neuen GPUs eine verbesserte Engine zur Dekodierung hochauflösender Filme, beispielsweise von HD-DVD oder Blu-ray. Dadurch wird die CPU weiter entlastet. Stromverbrauch, Geräuschpegel und Hitzeentwicklung gehen zurück. Eine als Powermizer bezeichnete Technologie soll die Balance zwischen Akkulaufzeit und Performance halten.

DirectX 10 ist die neueste Generation von Microsofts Grafikschnittstelle. Da im Vergleich zum Vorgänger mehr Berechnungen auf der GPU vorgenommen werden, sind grafisch aufwendigere Spiele möglich. Das Feature steht nur unter Windows Vista zur Verfügung.

Intel hat mit der heute eingeführten Santa-Rosa-Plattform ebenfalls eine neue Notebook-Grafik eingeführt: Der GMA X3100 soll 70 Prozent schneller als der Vorgänger GMA 950 sein. Er unterstützt aber nur DirectX 9. In den von Asus und Sony präsentierten Notebooks kommen Nvidia-GPUs zum Einsatz.

Themenseiten: Grafikchips, Hardware, Notebook, Nvidia

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