Microsoft und Yahoo brechen Fusionsverhandlungen ab

Gespräche seien "nicht mehr aktuell"

Microsoft und Yahoo haben ihre Fusionsgespräche abgebrochen. Das berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderquellen. Beide Unternehmen hätten in den vergangenen Monaten zwar über einen Zusammenschluss verhandelt, die Gespräche seien jedoch „nicht mehr aktuell“, hieß es.

Zuvor hatten Berichte über eine mögliche Fusion den Aktienkurs von Yahoo in die Höhe schnellen lassen. Die New York Post meldete vergangene Woche, dass Microsoft Yahoo um die Aufnahme erneuter Übernahmeverhandlungen gebeten habe. Einige Monate zuvor seien die Gespräche an den Preisvorstellungen von Yahoo gescheitert.

Ein Szenario habe vorgesehen, dass sich Microsoft mit einer Beteiligung und mit der Rolle des Techniklieferanten begnüge, während es gleichzeitig die eigenen Online-Aktivitäten bei Yahoo unterbringe. Ein anderes Szenario bestand aus einem kompletten Kauf oder einer Fusion mit Yahoo.

Analysten hatten einen Zusammenschluss für möglich gehalten, da Microsoft im Kampf mit Google im Zugzwang steht. Zuletzt hatte Google dem Konzern aus Redmond für 3,1 Milliarden Dollar Doubleclick vor der Nase weggeschnappt. Microsoft war nicht bereit gewesen, mehr als zwei Milliarden Dollar für den Spezialisten für Online-Werbung zu zahlen.

Themenseiten: Business, Microsoft, Yahoo

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