Exploit für Lücke in Adobe Photoshop veröffentlicht

Bitmap-Dateien können Pufferüberlauf verursachen

Secunia warnt in einem Security Alert vor einem möglichen Exploit, der eine als sehr kritisch eingestufte Lücke in den aktuellen Versionen von Adobe Photoshop ausnutze. Betroffen sind Adobe Photoshop Creative Suite 3 und auch CS 2.

Die Schwachstelle nutze einen Fehler in der Behandlung von Bitmap-Dateien in Adobe Photoshop aus, schreibt Secunia. Durch eine manipulierte .BMP-, .DIB- oder .RLE-Datei könne ein Angreifer einen Pufferüberlauf verursachen und dann die Kontrolle über ein ungepatches System erlangen.

Obwohl ein Sicherheitsforscher mit dem Namen Marsu den Schadcode zur Demonstration der Schwachstelle veröffentlicht habe, sei bisher kein Missbrauch des Codes festgestellt worden, sagte Thomas Kristensen, CTO von Secunia. „Es gibt noch keinen aktiven Schädling, und mögliche Angriffe wären auch sehr begrenzt. Photoshop wird vorwiegend von Werbeagenturen und Grafikern eingesetzt – und kaum von Privatleuten.“

Secunia rät, auf die Verwendung von Bitmap-Dateien aus unsicheren oder nicht nachvollziehbaren Quellen zu verzichten, bis Adobe eine Lösung für das Problem veröffentlicht hat.

Adobe hat auf den Bericht mit einer Erklärung reagiert, wonach das Unternehmen über die Sicherheitslücke informiert worden sei und das Problem untersuche. Adobe will seine Kunden informieren, sobald es mehr über die Schwachstelle weiß.

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