Schnelltest: Magix Fotos auf CD und DVD 6.5

Die jetzt lieferbare Version ist für Vista optimiert und bietet zahlreiche neue Exportmöglichkeiten, etwa als Flash, als animierte GIFs oder auch für PSP oder Ipod. Im Kurztest wurden die interessantesten Funktionen ausprobiert.

Die auf der CeBIT von Magix vorgestellte Version 6.5 des Fotoshow-Programms „Fotos auf CD und DVD“ ist nun im Handel verfügbar. ZDNet hat das Produkt einem Schnelltest unterzogen.

Mit dem Programm ist es möglich, einzelne Fotos zu einer Videoshow mit Hintergrundmusik, Texten und zahlreichen Effekten umzuwandeln. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten können mit der Magix-Lösung auch kurze Videos, wie sie von Digicams gefertigt werden, in die Show aufgenommen werden.

Magix hat das Programm nun für Windows Vista optimiert. Neu hinzugekommen ist unter anderem die Möglichkeit, vertikale Bilder mit Rahmen oder Sonder-Effekten zu verschönern. Dies ist insbesondere beim 16:9-Modus von Vorteil, da hier noch stärker als bei klassischen 4:3-Fernsehern die schwarzen Ränder zu beiden Seiten des Bildes stören.

Außerdem kann man Fotoshows nun in animierte GIFs verwandeln, die dann auf die eigene Homepage gestellt werden können. Ferner ist es möglich, die fertigen Filme auch zu Platz sparenden Flash-Videos zu konvertieren. Dies geht jedoch leider etwas umständlich vonstatten: Der User kann nicht direkt in Flash exportieren, sondern muss den Film erst in sein Magix-Online-Album übertragen (bis zu einer Kapazität von 500 MByte ist dieses kostenlos). Erst dann kann vom Online-Album eine Flash-Variante des Films heruntergeladen werden. Im Testumfeld ist allerdings statt des Films nur die Hintergrundmusik zu einem schwarzen Bild zu sehen.

In der Deluxe-Version wird außerdem die Archivierung auf Blu-ray Discs unterstützt. Ferner können die Videos als HD-DVD gebrannt werden. Neu ist auch die Möglichkeit, Videos in das MPEG4-Format für den Ipod oder die PSP zu exportieren. Der MPEG2- und der MPEG4-Codec lassen sich nur nach einer Online-Registrierung des Produkts aktivieren. Magix begründet dies damit, dass nur so ein „optimales Preis-Leistungsverhältnis geboten werden“ könne. Ein Update auf den MPEG4-Encoder ist sogar kostenpflichtig: Er schlägt mit 4,99 Euro zu Buche – auch bei der teuren Deluxe-Version. Gewiefte Anwender werden eher Freeware-Lösungen bevorzugen, mit denen Filme in das MPEG4-Format konvertiert werden können.

Im Gegensatz zu den Vorgängerversionen ist es nun möglich, für Programmdateien, Benutzerdateien und Vorlagen eigene Ordner auszuwählen. Dies empfiehlt sich unter anderem dann, wenn die Systempartition recht klein ist und die Daten auf einer anderen Partition gelagert werden sollen. Schließlich werden allein für das Erstellen einer DVD temporär bis zu 4,7 GByte benötigt. Schon die Deluxe-Version belegt bei einer Voll-Installation 1844 MByte auf der Festplatte.

Neben dem eigentlichen Programm werden auch Zusatz-Software wie die Foto Clinic 6, Foto Manager 2007, Music Manager 2007 sowie ein Online-Druck-Service und ein Brennprogramm mit installiert. In der Standard-Installation erhält man keine Möglichkeit, diese Zusatzprogramme abzuwählen.

Fazit: In der Version 6.5 der Fotoshow-Software sind einige interessante Features dazugekommen. Neuen Anwendern hilft Magix mit einem Online-Workshop weiter. Ärgerlich bleibt, dass einige Funktionen und Erweiterungen nur nach einer Registrierung des Produkts beziehungsweise gegen Aufpreis erhältlich sind. ZDNet liefert einen ausführlichen Testbericht zur Vorgängerversion 5.5 von Fotos auf CDs und DVD.

Themenseiten: Business-Software, Magix, Software

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