FTC soll Googles Doubleclick-Übernahme prüfen

Datenschützer fordern Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre

Die gemeinnützigen Interessengruppen Electronic Privacy Information Center (EPIC), Center for Digital Democracy (CDD) und U.S. Public Interest Research Groups (U.S. PIRG) haben eine Beschwerde bei der Federal Trade Commission (FTC) eingereicht, in der sie die Überprüfung von Googles Doubleclick-Übernahme fordern. Die FTC soll die Akquisition stoppen, bis Google einen Plan zum Schutz der Privatsphäre der Verbraucher vorlegt.

Die Interessengruppen wollen vor allem Klarheit über Googles Vorgehen bei der Datensammlung und -speicherung. „Die Übernahme von Doubleclick eröffnet Google den Zugang zu mehr Informationen über die private Internetnutzung als jeder anderen Firma auf der Welt“, heißt es in der Beschwerde. Zudem bestehe für Google praktisch keine gesetzliche Verpflichtung, die den Schutz und die Richtigkeit der gesammelten Daten sicherstelle. Es gehe um die Privatinteressen von 233 Millionen Internetnutzern in Nordamerika, 314 Millionen in Europa und mehr als 1,1 Milliarden weltweit.

Für Google sind die Bedenken der Datenschützer unbegründet: „Das Vertrauen der Nutzer, Werber und Publisher ist essenziell für den Erfolg unseres Geschäfts und der Doubleclick-Akquisition. Wir werden keinerlei Schritte unternehmen, die das Vertrauen in unsere Produkte und Dienste untergraben könnten“, erklärte Google-Anwältin Nicole Wong.

Themenseiten: Big Data, Datenschutz, Google

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