Neuer IM-Wurm attackiert Skype-Nutzer

Pykse.A richtet keinen Schaden am Rechner an

F-Secure hat vor einem neuen Schädling gewarnt, der sich über die Chat-Funktion der Skype-Software verbreitet. Der Wurm mit der Bezeichnung Pykse.A ähnelt anderen Bedrohungen für Instant-Messaging-Anwendungen. Er tarnt sich als Chat-Nachricht, die Text und einen Link zu einer JPEG-Datei enthält.

Ein Klick auf den Link führt direkt zu einer schädlichen Datei, die sich nach der Ausführung an alle Einträge in der Kontakteliste des Skype-Users verbreitet. Zusätzlich werde das Bild einer spärlich bekleideten Frau angezeigt und der Online-Status des Nutzers auf „beschäftigt“ geändert, sagte F-Secure.

Der Wurm besuche auch Webseiten, die keinen schadhaften Code enthalten, darunter eine Seite, die anscheinend die Anzahl der infizierten Computer zähle. Laut F-Secure verursacht Pykse.A keinen besonderen Schaden, außer dass sich der Wurm selbst verbreitet und Webseiten besucht.

Skype war schon in der Vergangenheit das Ziel von Angreifern. Das Unternehmen musste daraufhin eingestehen, dass seine Software genauso für schädliche Zwecke genutzt werden kann wie jede andere IM-Anwendung auch.

„Schädliche Viren und Trojaner können den Computer eines Nutzers beeinträchtigen, unabhängig davon, ob er E-Mail, Skype oder andere IM-Clients verwendet“, sagte Kurt Sauer, Chief Security Officer bei Skype. „Skype rät allen Nutzern zu besonderer Vorsicht, wenn sie einen Dateianhang oder einen Link von Personen erhalten, die sie nicht kennen, genauso wie bei verdächtigen Anhängen von bekannten Personen.“ Skype empfiehlt zudem, alle eingehenden Dateien zuerst mit einem Antivirenprogramm zu überprüfen.

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