Verisign erhöht Preise für .com-Domains

Unternehmen rechtfertigt höhere Gebühren mit gestiegenem Datenaufkommen

Verisign, Verwalter von .com- und .net-Domains, hat angekündigt, die Preise für genannte Top-Level-Domains (TLD) zu erhöhen. Die jährliche Abgabe für .com-Adressen werde um sieben Prozent auf 6,42 Dollar angehoben, der Preis von .net steigt um rund zehn Prozent auf 3,85 Dollar.

Mit der Erhöhung setzt das Unternehmen die mit der Internetverwaltung ICANN ausgehandelten Vertragsbedingungen im Rahmen der Verwaltung dieser TLDs um. Der von vielen Registraren scharf kritisierte Vertrag über die Verwaltung von .com bis 2012 sichert Verisign in den nächsten sechs Jahren viermal eine Preiserhöhung der Registriergebühren von bis zu sieben Prozent zu.

Die nun angekündigten Preise sind ab 15. Oktober 2007 gültig. Betroffen sind Neuregistrierungen und Verlängerungen. Wer beispielsweise vor diesem Stichtag einen Zehnjahresvertrag für eine Domain abschließt, bezahlt auf die Vertragsdauer den alten Preis. Derzeit gibt es insgesamt etwa 62 Millionen .com-Domains und rund neun Millionen .net-Domains. Die Preisanhebung spült jährlich zusätzlich 29 Millionen Dollar in Verisigns Kassen.

Das US-Unternehmen argumentiert, dass der höhere Preis aufgrund des signifikant gestiegenen Datenaufkommens im Internet gerechtfertigt sei. Zudem wurde angekündigt, dass man in die Sicherheit der Infrastruktur investieren wolle. Rund 100 Millionen Dollar sind dafür vorgesehen.

Themenseiten: Breitband, Telekommunikation, VeriSign

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