Xing will auch Software vernetzen

Offene Schnittstellen sollen kreative Entwickler locken

Die Social-Network-Plattform Xing – vormals Open-BC – möchte rund um ihre Community ein erweitertes Netzwerk aufbauen. Sie hat angekündigt, dazu ihre XML-Schnittstellen zu veröffentlichen. Damit können andere Programme an das System andocken.

Xing hofft, kreative Entwickler und Anbieter von Drittprogrammen zu locken, die die Plattform mit eigenen Ideen weiterentwickeln. Damit soll eine Infrastruktur für globalen Business-Austausch geschaffen werden. „Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, die resultierend aus dem kreativen Potential externer Entwickler entstehen werden. Denkbar sind Desktop- und Internet Applikationen sowie Add-Ons zu bestehender Software“, teilte das Unternehmen mit.

„Die Bereitstellung einer API (Application Programming Interface) in Form eines Web-Service bedeutet für Mitglieder die sichere Nutzung der Xing-Daten mit anderen Tools und Applikationen“, so das Unternehmen. Durch vielfältige Kombination bereits bestehender Inhalte, darunter den Informationen aus persönlichen Xing-Profilen, entstünden so genannte Mashups, die dem jeweiligen Nutzer mehr Individualität und Freiraum geben und somit den Nutzwert seines Xing-Profils erhöhen würden. Ebenso wie der Suchmaschinenriese Google Daten für Mashups bereit stellt, will Xing seine Business-Daten anbieten.

Das Ziel liegt auf der geschäftlicher Kontaktebene. „Neben webbasierten Diensten sind auch Browser-Plugins oder Desktop-Applikationen wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes sowie Lösungen für Customer Relationship Management (CRM) von SAP, Siebel oder Salesforce denkbar“, heißt es. Nach der Komplettierung der API ist eine offene Beta-Phase geplant. Derzeit steht die Schnittstelle nur einer geschlossenen Benutzergruppe zur Verfügung.

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