NAND-Flash-Speicher werden wieder teurer

8-GByte- und 16-GByte-Bausteine verzeichnen Plus von zwölf Prozent

Nach den teils kräftigen Rückgängen der vergangenen Monate haben die Preise für NAND-Flash-Speicher im März offenbar die Talsohle durchschritten. Im Vergleich zum Vormonat konnte der Großteil der sogenannten Multi-Level-Cell-Chips wieder höhere Vertragspreise verzeichnen. 8-GByte und 16-GByte-Bausteine verbuchten gar ein Plus von zwölf Prozent. Laut den aktuellen Berechnungen von DRAM-Exchange konnte der Preisverfall bei den Single-Level-Cell-Chips zumindest aufgehalten werden.

Bereits seit Ende Februar häufen sich die positiven Vorzeichen für eine Trendwende, berichtet das asiatische Branchenportal „Digitimes“. Der Speichermodul-Hersteller Power Quotient etwa beschwört bereits eine Lieferknappheit für das kommende zweite Quartal herauf. Zur Preiserholung soll nach Meinung einiger Branchenvertreter nicht zuletzt Apples Iphone beitragen. Die Branche könnte in Erwartung des Geräts Lieferungen zurückhalten und dadurch andere Applikationen in Zugzwang bringen, sagte A-Data-Chef Simon Chen.

Nach Analystenmeinung werde das Geschäft mit dem Iphone auf dem derzeit etwa 15 Milliarden Dollar schweren NAND-Markt aber nur einen Anteil im einstelligen Prozentbereich ausmachen. Mit einer Lieferknappheit ist der Mehrheit der Analysten zufolge folglich erst in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. Zudem werde das Iphone erst in Richtung Weihnachtsgeschäft 2007 eine volumenmäßige Relevanz erreichen, so Commerzbank-Analyst Dennis Etzel.

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