Microsoft: Erste WSPP-Lizenz geht an Quest Software

EU-Kommission droht weitere Konventionalstrafen an

Microsoft hat bekannt gegeben, dass man mit dem kalifornischen Unternehmen Quest Software den ersten Teilnehmer für das Work Group Server Protocol Program (WSPP) gefunden habe. Mit der Lizenz könne Quest auf die Kommunikationsprotokolle der Windows-Server-Betriebssysteme zugreifen.

Quest möchte die Protokolle hauptsächlich dazu nutzen, Software zu entwickeln, die den Kunden die Integration von Linux und Unix erleichtert. Weiter seien Authentifizierungssysteme auf Basis von Java und Active Directory denkbar.

Microsoft hat das WSPP-Programm nach den Auflagen der EU-Kommission eingerichtet. Die Kommission untersagt Microsoft wettbewerbsfeindliche Bedingungen bei der Weitergabe seiner Protokoll-Technologie an die Konkurrenz. Ziel des Programmes ist es, allen Lizenznehmern die Möglichkeit zu geben, serverbasierte Produkte herzustellen, die mit Microsofts Technologie zusammenarbeiten.

Erst in der vergangenen Woche hatte die EU-Kommission Microsoft wegen des WSPP-Programms verwarnt und weitere Konventionalstrafen angedroht. Als Grund dafür wurden die angeblich zu hohen Lizenzgebühren genannt.

Themenseiten: Software

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Microsoft: Erste WSPP-Lizenz geht an Quest Software

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *