SAP-Gründer dementieren Verkaufsgerüchte

Tschira: "Ein Verkauf ist derzeit denkbar ungünstig"

Die beiden SAP-Gründer Dietmar Hopp und Klaus Tschira haben Gerüchte um einen Verkauf ihrer Unternehmensanteile an die US-Beteiligungsgesellschaft Silver Lake dementiert. Er habe keinerlei Gespräche in dieser Richtung geführt, sagte Tschira der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. In Anbetracht des jüngsten Kursrutsches nach der Gewinnwarnung des Unternehmens Anfang Januar sei ein Verkauf „derzeit auch denkbar ungünstig“.

Hopp stritt ebenfalls jeden Kontakt zu Silver Lake ab und schloss ein Aktiengeschäft mit einer Beteiligungsgesellschaft kategorisch aus: „Ich kann mir nicht vorstellen, an einen Finanzinvestor zu verkaufen.“

Das Finanzmagazin „Wirtschaftswoche“ hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dass Silver Lake mindestens einen der SAP-Gründer Hopp, Tschira und Hasso Plattner zum Verkauf seiner Anteile bewegen wolle und ein Angebot vorbereite. Die Firmenväter halten gemeinsam rund ein Drittel des gut 43 Milliarden Euro schweren Business-Software-Herstellers.

Themenseiten: Business, SAP AG

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