Java-Code mit JPDA debuggen: Protokolle vereinfachen den Prozess

JPDA ist kein Debugging-Tool, sondern eine Sammlung von APIs, die beim Debuggen von Java-Code helfen können. Besonders bei laufenden Java-Anwendungen kann die JPDA-Technologie von Vorteil sein. ZDNet stellt das Toolset vor und gibt Hinweise zur Benutzung.

Das Debuggen eines Java-Programms kann eine recht langweilige Angelegenheit sein, besonders wenn man keinen Zugriff auf die laufende Instanz hat. Noch schwieriger wird es, wenn eine Anwendung in einer entfernten Umgebung läuft und keine Ausgaben auf der Konsole oder Einträge in Logdateien erzeugt. Die JPDA-Technologie (Java Platform Debugger Architecture) von Sun hilft Benutzern vor allem dann, wenn eine laufende Java-Anwendung von Fehlern befreit werden muss.

JPDA ist eine Sammlung von APIs, die beim Debuggen von Java-Code helfen können. Das JPDA-Toolset gibt es verfügbar für J2SE ab Version 1.2.2. Seit 1.3.x ist es direkt im Lieferumfang von J2SE enthalten.

Zunächst muss man verstehen, dass es sich bei JPDA nicht um eine Anwendung oder ein Debugging-Tool handelt, sondern um eine Reihe durchdachter und sorgfältig implementierter Protokolle. Sun will mit diesem Standard eine Infrastruktur bereitstellen, die Tools und Debugger von Drittanbietern möglichst effizient nutzen können. Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Debugger und IDEs, die JPDA verwenden, darunter so weit verbreitete wie Borland Jbuilder, Oracle Jdeveloper, Intellij IDEA, Sun Netbeans, IBM Eclipse und viele andere. Sun stellt mit seinem traditionellen Kommandozeilen-Debugger jdb, der in Java 1.3 neu geschrieben wurde, um JPDA zu unterstützen, eine Referenzimplementierung bereit.

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