Virtualisierung ist der Trend des Jahres

Was bei Großrechner schon lange selbstverständlich ist, hat jetzt auch normale PCs und Server erfasst: Virtualisierung mit preiswerter x86-Technik ist derzeit ein Top-Thema bei IT-Managern. Allen voran profitiert Vmware von diesem Trend.

Unter Virtualiserung versteht man die effektive Ausnutzung von Rechnerressourcen durch Aufteilung in virtuelle Maschinen. Je nach Einsatzzweck stehen verschiedene Virtualisierungstechniken zur Verfügung.

Soll beispielsweise eine bestimmte Anzahl identischer Windows- oder Linux-Server virtualisiert werden, empfiehlt sich die Container-Virtualisierung: Virtuozzo von Swsoft ist daher etwa bei Webhostern sehr beliebt. Plant man hingegen einen Einsatz in einet heterogene IT-Infrastruktur, eignen sich System-Virtualisierungen wie Vmware Infrastructure mit dem ESX-Server.

Während die Technologie von Virtualisierungslösungen unterschiedlich ausfällt, ist die Motivation für eine Virtualisierung eindeutig: Kostenreduzierung sowie Erhöhung der Sicherheit und Betriebszeit eines Netzwerks.

Ein Beispiel aus der Praxis verdeutlicht, wie groß das Einsparpotential sein kann. Anlässlich der Vmworld 2007 skizzierte Michael Winslett, IT-Manager bei AMD, worum es bei Virtualisierung hauptsächlich geht. Am Stammsitz der Firma in Austin konnte Winslett 117 Server auf sieben aktive ESX-3.0-Server konsolidieren. Und die Aufgaben der 33 Server in Sunnyvale übernehmen fortan zwei ESX-Server. Inzwischen sind in Sunnyvale zusätzlich 53 neue virtuelle Server mit der bestehenden Infrastruktur in Betrieb genommen worden. Das Verhältnis zwischen physikalischen und virtuellen Servern liegt bei 23:1.

Themenseiten: AMD, CeBIT, Intel, Sun Microsystems, Suse, VMware Inc.

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