Apple schließt vier Sicherheitslücken in Mac OS X

Angreifer könnten Schwachstellen in Finder und Ichat ausnutzen

Apple hat vier Sicherheits-Updates für Mac OS X und Ichat veröffentlicht. Das Month-of-Apple-Bugs-Projekt hatte bereits im Januar auf die Schwachstellen hingewiesen.

Mitarbeitern des Projektes zufolge könnten Angreifer zwei kritische Lücken in den Programmen Finder und Ichat ausnutzen, um Schadcode auszuführen und die Kontrolle über ungepatche Systemen zu erlangen. Dafür müssten Nutzer lediglich dazu gebracht werden, ein präpariertes Disk-Image einzubinden oder den lokalen Zugriff auf eine Datei zu erlauben, die angeblich auf einem entfernten Server gespeichert sei.

Ein Patch für Ichat schließt ein Sicherheitsloch, das durch das Anklicken eines präparierten Links in einer Chat-Sitzung zu einem Pufferüberlauf führen kann. Die anderen beiden Updates betreffen Schwachstellen, die nur lokal ausgenutzt werden können.

Der eine Fix behebt einen Bug in Ichat, durch den sich der Absturz der Anwendung provozieren lässt. Der andere Patch korrigiert einen Fehler bei der Benachrichtigung von Benutzern, der das Überschreiben von Systemdateien zur Folge haben könnte.

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