TU Chemnitz hat nun ein Linux-Cluster mit 2000 Opteron-Chips

Supercomputer rangiert mit einer Spitzenleistung von elf Teraflops unter den Top 100

Die Technische Universität Chemnitz (TU Chemnitz) haben heute einen neuen Hochleistungsrechner namens Chemnitzer Hochleistungs-Linux-Cluster (CHIC) für wissenschaftlich-technische Simulationen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften in Betrieb genommen. Auf 538 Serverknoten wurden 2152 Opteron-Prozessoren von AMD (Revision F) installiert.

Die TU Chemnitz investierte rund 2,64 Millionen Euro zuzüglich einer dazu notwendigen Baumaßnahme und Kälteversorgung im Wert von 1,7 Millionen Euro. Für CHIC wurde ein eigenes Konsortium unter Leitung von Professor Wolfgang Rehm gegründet, das aus mehr als 23 Professoren verschiedener Fakultäten und Instituten besteht. Diese werden auch die Hauptnutzer sein.

Die Systemarchitektur des Systems wurde von der Forschungsgruppe um Professor Rehm als homogenes, massiv paralleles Linux-Cluster geplant. Es besteht aus einem großen Compute-Komplex, den IBM Deutschland auf der Basis seiner Produktserie System x liefert. Auf 538 Serverknoten werden 2152 AMD-Opteron-Kerne mit optimiertem Speicherinterface und Virtualisierungstechnik AMD-V eine Spitzenleistung von etwa elf Teraflops realisieren. Das entspricht rund elf Billionen Fließkommaoperationen pro Sekunde. CHIC rangiert damit unter den Top 100 der Weltrangliste der stärksten Supercomputer. Als Betriebssystem kommt auf dem Cluster Red Hat Enterprise Linux 4 in Form von Scientific Linux 4.3 zum Einsatz.

Themenseiten: AMD, Business, Supercomputing

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1 Kommentar zu TU Chemnitz hat nun ein Linux-Cluster mit 2000 Opteron-Chips

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  • Am 13. Februar 2007 um 20:13 von gene(ius):)

    … nur der I/O lahmt
    . . wunderbar! und wie sieht die Sauce mit dem I/O aus?
    Wahrscheinlich wie ein Ferrari der 10000km/h macht, leider gibt es dafür keine Pneus die das aushalten – ausser man hat einen SSD!

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