Windows Vista kommt bei Geschäftskunden gut an

Verkaufszahlen des neuen Betriebssystems liegen deutlich über denen von Windows 2000

Wie das Marktforschungsunternehmen NPD Group berichtet, hat Microsoft in den Vereinigten Staaten einen besseren Start mit Windows Vista hingelegt als ursprünglich erwartet. Im Geschäftskundenbereich lagen die Verkaufszahlen im ersten Monat nach der Einführung um 62,5 Prozent über denen von Windows 2000 im vergleichbaren Zeitraum.

Die Ergebnisse der NPD Group beziehen sich jedoch nur auf Lizenzen, die über Reseller verkauft wurden. Direktverkäufe von Microsoft an die Geschäftskunden wurden nicht mit einbezogen. Wie Chris Swenson, ein Analyst der NPD Group, erklärte, werden die Verkäufe von Vista im Geschäftskundenbereich noch einmal zulegen, sobald das Betriebssystem auch für Endkunden verfügbar ist.

Sehr wichtig ist für Microsoft vor allem die Frage, wie schnell die Geschäftskunden zu Windows Vista wechseln. Das Unternehmen selbst erwartet einen sehr raschen Umstieg auf das neue Betriebssystem: Man rechne damit, dass ein Jahr nach der Veröffentlichung bereits doppelt so viele Geschäftskunden wie zur Einführung von Windows XP den Umstieg auf das neue Betriebssystem gewagt hätten.

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12 Kommentare zu Windows Vista kommt bei Geschäftskunden gut an

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  • Am 12. Januar 2007 um 17:50 von Red

    Windows Vista kommt bei Geschäftskunden gut an
    Also ich bin höchstwahrscheinlich keiner dieser Geschäftskunden und habe mich dazu entschlossen dieses ‚Windows Vista‘ nicht mit zu machen!
    Es kann durchaus sein das ich es für den ein oder Anderen Kunden installieren muss, aber sobald der Support für Windows XP Pro ausläuft, mit dem ich mich auch nie richtig anfreunden konnte, werde ich zu irgendeinem Offenen Produkt wechseln also Linux oder FreeBSD!
    Es gibt zwar auch einige Sachen die mich unter ‚Windows Vista‘ interessieren aber aus diesem Grund dazu zu wechseln werde ich nicht!!
    MfG Red

    • Am 12. Januar 2007 um 18:31 von Nixfürungut

      AW: Windows Vista kommt bei Geschäftskunden gut an
      Und wen glaubst du interessiert das?

    • Am 12. Januar 2007 um 22:14 von Schwachmatenvernichter

      AW: AW: Windows Vista kommt bei Geschäftskunden gut an
      halte doch einfach die deinen dummen Mund statt hier die Leute zu provozieren. Oder geh mal in den Puff.

    • Am 13. Januar 2007 um 22:45 von dunni

      AW: Windows Vista kommt bei Geschäftskunden gut an
      bei uns in der firma wird wohl auch nicht umgestiegen auf vista. wir setzen noch nicht mal win xp ein. alle rechner laufen mit win 2000. und es ist nicht so dass die firma es sich nicht leisten könnte. aber es würde nur probleme geben mit den mitarbeiterschulungen.

  • Am 13. Januar 2007 um 16:12 von Realist

    im ersten Jahr – echt?
    Vielleicht sind die Admins in den Staaten vertrauensseliger als hier in D.

    Viele haben noch 2k auf den Maschinen laufen, XP wurde erst nach SP1a allmählich eingeführt. Da jede neue Winsoftware anfänglich nicht! produktiv einsetzbar ist (einfach zu viele Fehler) werden wohl die meisten erst mal mindestens die ersten Servicepacks abwarten.

    Und wegen den paar guten Funktionen, die Vista bietet, werden wohl nicht etliche Tausend Euro in neue HW investiert – bloss um Vista einführen zu können.

    • Am 15. Januar 2007 um 14:35 von Schall und Rauch

      AW: im ersten Jahr – echt?
      Was immer wieder vergessen wird: Geschäft6skunden sind halt nicht nur die Großkonzerne, sondern viel öfter die Kleinen, die schnell auf jeden Zug aufspringen. Also Anwaltskanzleien, Designerbuden, Klempner und die vielen anderen Dienstleister und Handwerksbetriebe. Die haben zumeist keine Serverfarmen oder überhaupt Server.

  • Am 13. Januar 2007 um 19:21 von boombang

    na so schnell wird`s wohl doch nicht werden
    wechseln? win xp läuft doch bis dato einwandfrei! (mal mehr mal weniger – das problem sitzt halt immer noch VOR dem rechner), allerdings ist die erwartungshaltung beim endverbraucher schon recht hoch und die neugier noch viel größer – eigentlich wollen alle "vista" lieber heute als morgen – bleibt zu hoffen, dass es nicht so lang bis zum SP1 braucht … ;-)

  • Am 14. Januar 2007 um 18:06 von gene(ius):)

    no more if you can avoid it
    Noch besser ist es alles mit OSX oder ev. Linux zu ersetzten. Wir haben alle MS Rechner rausgeschmissen. Es laufen nur noch Win Applikationen die es auf dem Mac noch nicht gibt unter Parallels (Crossover ist eine andere option). 10 Jahre blue screen und andere Probleme sind doch echt genug. OSX bietet mehr und ist einfacher und stabiler.

  • Am 15. Januar 2007 um 8:23 von None

    MS WVista
    Moin,

    faszinierend … sobald ein Artikel über MSV kommt, melden sich alle Fans von freier Software zu Wort, dass sie das nicht wollen und nicht brauchen und sowieso demnächst von ihrem (meistens) W2000 auf Linux o. ä. umsteigen.

    Im Nebensatz wird dann erwähnt, dass man es seinen Kunden auch rät. Ein Schelm wer denkt, es geht hier um den (kostenpflichtigen) Support seitens der Händler. Wir müssen für die OS unserer WS kein (!) externes Consulting einkaufen.

    Fairerweise muss man sagen, dass dies anscheindend dem Geschäftsmodell von Linux entspricht und (zumindest) für den Handel der richtige Weg ist, um nachhaltig, dauerhafte Einnahmen zu schaffen, da man für jede Kleinigkeit einen Spezialisten benötigt. ;-)

    Interessant finde ich auch die Haltung vieler Privatleute, welche an ihrem teurem High-End PC am OS sparen müssen. ;-)

    Nach meiner Meinung ist Linux gut für den Serverbetrieb in größeren Unternehmen mit entsprechend ausgebildeten Admins geeignet. Vielleicht auch noch als OS bei Terminals. Ansonsten würde ich eher zu MS OS raten …

    Gruß,

    None

    P.S.: Warum müssen sich die Fans von freier Softwre immer bei Artikeln zu kostenpflichtiger Software zu Wort melden ? Zieht das kostenlos Argument nicht genug "Käufer" an, so dass ihr euch in diesen Foren profilieren müsst ?

    • Am 15. Januar 2007 um 17:57 von fu

      AW: MS WVista
      Sehr gut gebruellt Löwe!
      Ich vertrete entgegen Deiner Meinung den Standpunkt, dass gerade wenn es um M$-Produkte geht, gekaufte Leute Ihren Senf dazugeben muessen, damit M$ nicht so (rein argumentativ!) schlecht da steht – entgegen Deiner Äusserungen, sind in den anderen Beiträgen nämlich Argumente enthalten!

      Und Linux nur auf den Server-Markt zu verbannen, ist schlicht weg Bloedsinn! Dann hast Du Dir die diversen Distris nicht richtich angeschaut!
      Ein kleines, wenn auch nicht sehr bedeutsames Beispiel: Hab seit rund nem, Jahr ausschliesslich Linux auf meinem Schleppi – Hab damit meine Diplomarbeit bestritten und das nicht als Bastelsystem, sondern einfach installiert, OpenOffice drauf, Kompiler für andere externe HW drauf und es lief vom ersten Tastenanschlag der Diplomarbeit an bis zum Schluss ohne jeglichen Absturz, ohne Problem und irgend ein Bastelspass – einfach nur wie damals noch Winblows! Nur dass ich mich dabei einfach sicherer gefühlt hatte, als je zuvor. Und ich hatte alle Rechte und Möglichkeiten und freiheiten, die für mein OS haben wollte! Ohne Heim-telefoniererei usw…
      Ich brauch das wirklich nicht mehr!
      In der Firma, in der ich arbeite, ist mein Arbeitsplatz auch vollständig ver-linuxt! Brauche ich einmal ein kleines Win-Proggi (was eigentlich nicht vorkommt!), dann nutz ich wine…

      Viel Spass Euch allen mit dem zukunftsorientierten Vista …. Schei..!

  • Am 15. Januar 2007 um 8:43 von Nico

    MS-Marketing
    ich denke, das ist eine Meldung direkt aus dem MS-Marketing. Die Admins, die jetzt schon Vista ohne längeren Testlauf ihren Firmen-PCs überhelfen, handeln in meinen Augen fahrlässig.
    Zu den bekannt gewordenen merkwürdigen EULAs (Lizenzbestimmungen) kann ich nur sagen: Sich brauchbare Alternativen zu überlegen wird immer wichtiger. Wer will sich schon zur kaufmännischen Geisel von Microsoft machen lassen.

  • Am 15. Januar 2007 um 17:22 von Paul

    Humbug
    1. die neueste Version kaufen ist eine kaufmännische Notwendigkeit; man hat ja Downgraderecht.
    2. Es müsste ja im gleichen Umfang neue Vistataugliche HW verkauft worden sein?
    3. das alles hat nichts mit der echten Nutzung von Vista zu tun.
    4. Durch die neue MS-Knebelung, das z.B. Multilinguale Versionen von Vista nur mit SA zu bekommen sind (SA=pro Jahr und pro VistaLizenz sind 25% vom Einzelpreis zu zahlen) werden viele Firmen vor einem frühzeitigen Einsatz abgeschreckt, da hier eine immense Verteuerung des Betreibssystems eintritt. Vista ist mit jährlichen Folgekosten behaftet, bei denen es sich Firmen sehr wohl überlegen ob sie nicht abwarten oder umsteigen.

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