Sicherheitslücke in Skype: Websense macht Rückzieher

Sicherheitsunternehmen korrigiert seine Warnmeldung

Websense hat am Dienstag einen Security Alert für Skype-Chat korrigiert. Ursprünglich hatte Websense gemeldet, dass ein sich selbst verbreitender Wurm die Chat-Anwendung der VoIP-Software Skype befallen habe. Kurz nach der Veröffentlichung äußerten andere Sicherheitsfirmen Zweifel daran, ob es sich wirklich um einen Wurm handle.

Websense hat den Schädling nachträglich als Trojaner eingestuft. „Nach Beratungen mit dem sehr hilfsbereiten Sicherheitsteam von Skype haben wir festgestellt, dass sich der Trojaner gemäß den Spezfikationen des Skype-API (Application Programming Interface) verhält“, sagte Websense in der überarbeiteten Meldung. „Der Skype-Nutzer wird über den Zugriff eines Programmes informiert und muss diesen bestätigen. Es handelt sich diesmal nicht um eine Schwachstelle in Skype.“

Über Chat-Nachrichten werden Nutzer aufgefordert, eine Datei mit dem Namen Sp.exe herunterzuladen und zu starten. Websense warnt weiterhin vor Download und Nutzung dieser Datei.

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