IBM entwickelt Steuerung für Lichtwellen in Mikrochips

Gleichzeitiger Transport von etwa zehn Bits möglich

Entwickler bei IBM haben einen Bericht veröffentlicht, der die Verzögerung von optischen Signalen in Mikroprozessoren beschreibt. Die Verzögerung von Lichtsignalen in optischen Leitern wird als Schlüsselelement für die Entwicklung von Chips angesehen, die Licht statt Strom zur Weiterleitung von Informationen nutzen.

Für die Verzögerung wird das Licht durch einen Mikroring-Resonator geführt. Dieser besteht aus einem Wellenleiter mit schleifenförmig angeordneten Kreisbahnen. Das Licht muss in dem Wellenleiter einen längeren Weg zurücklegen als bei einer direkten Verbindung. Dadurch kann das Licht kurzzeitig gepuffert werden, und die darin enthaltenen Informationen werden kontrolliert und synchronisiert.

Durch das kreisförmige Design ist der Wellenleiter klein genug, um in einen Chip eingebaut zu werden. Das schleifenförmige Design des Leiters erlaubt den gleichzeitigen Transport von etwa 10 Bits an optischen Informationen auf einer Fläche von 0,03 Quadratmillimetern. Neben IBM arbeiten auch Intel und die Newcomer Primarion und Luxtera an Wegen, wie man elektrische Leiter durch optische Komponenten ersetzt.

Themenseiten: Hardware, IBM

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