Microsoft will illegale Vista-Produktaktivierungen stoppen

Sicherheitseinrichtungen in Vista werden bereits umgangen

Microsoft hat am Donnerstag ein Update für Windows Vista veröffentlicht, dass das Umgehen der Produktaktivierung verhindern soll. Das Update erkennt illegale Vista-Versionen, welche die eingebaute Produktaktivierung umgehen. Microsoft hat diesen Crack Frankenbuild genannt, weil bei diesem Verfahren ein Hybrid aus einer Testversion und der finalen Version von Vista erstellt wird.

„Windows Vista benutzt den neuen Windows-Update-Client, um Frankenbuild-Systeme einem Genuine-Validation-Test zu unterziehen“, sagte Microsoft in seinem Windows-Genuine-Advantage-Program-Blog. „Diese Systeme werden die Prüfung nicht bestehen, weil wir die Produktschlüssel für nicht autorisierte Systeme gesperrt haben.“

Ein anderer Workaround nutzt Virtualisierungstechniken im Zusammenhang mit dem Aktivierungsverfahren für Volumenlizenzen. „Die Piraterie entwickelt sich weiter und hat den erwarteten Schritt von Windows XP zu Windows Vista getan“, sagte David Lazar, Chef von Genuine Windows. „Wir beobachten die ersten Versuche zur Umgehung der Vista-Lizenzbestimmungen.“ Das Unternehmen hofft, mit den eingeleiteten Schritten die Nutzer von der Umgehung der Sicherheitseinrichtungen abzuhalten.

Das jetzt veröffentlichte Update betrifft nur die Frankenbuild-Systeme. Ein Update für den Workaround, der Virtualisierung und Microsofts Key-Management-Service nutzt, steht noch aus. „Vista ist das am schwierigsten zu knackende Betriebssystem, das wir bisher veröffentlicht haben“, sagte Lazar.

Themenseiten: Software, Windows Vista

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16 Kommentare zu Microsoft will illegale Vista-Produktaktivierungen stoppen

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  • Am 15. Dezember 2006 um 17:23 von Karl Neumann

    Wer´s glaubt
    Selbstverständlich wird Vista gecrackt werden , wie bei XP bisher.
    Zum Glück habe ich mit diesem Quatsch nichts mehr am Hut .

    • Am 15. Dezember 2006 um 17:55 von Wil

      AW: Wer´s glaubt
      Wieso ? Rechner weggeschmissen ?

    • Am 15. Dezember 2006 um 20:03 von Wurscht

      AW: AW: Wer´s glaubt
      Nö, ich schätze mal Pinguin….
      Aber keiner sprichts mehr aus….

    • Am 15. Dezember 2006 um 20:51 von Pro Windows 98

      AW: AW: AW: Wer´s glaubt
      Ihr immer mit eurem Pinguin, wo ein Computer-Anfänger wie vor einem Wald steht. Wenn das Ganze mal anwenderfreundlicher werden sollte (auch ohne Knoppix), wird es vielleicht mal eine ernstzunehmende Konkurrenz für Billy Boy’s Erfolgsprodukt !

  • Am 16. Dezember 2006 um 0:45 von Gevatter

    das wird wahrscheinlich wieder nur ein Katz und Mausspiel
    Als XP auf den Markt kam mit der Zwangsaktivierung, hieß es ja auch erst, das hätte Microsoft im Griff. Und wie schnell las man, XP sei an dieser Stelle bereits ausgehebelt. MS hat dann nachgezogen, die Spezis haben reagiert. Immer und immer wieder.

    Tja und nun neues Spiel, gleiche Spieler und ich schätze mal, gleiche Spielchen. MS wähnt sich sicher, erste Erfolge melden die Spezis noch vor dem Verkaufsstart an den Endkunden. MS hebelt das aus, die Spezis werden zurückschlagen. Und das wird dann wieder so weitergehen in den nächsten Jahren.

    Mich würde mal interessieren, wieviel Kohle in die Entwicklung dieser Aktivierungskiste reingegangen ist und wieviel das gebracht hat und was man bei Vista für diese Sicherung aufbringen musste und was das am Ende bringen wird.

    Meine Prognose: Vista wird genau so ein Reinfall wie ME. Kaum sichtbare Neuerungen oder sinnvolle Verbesserungen gegenüber den Vorgängern, Eigenarten die den User gängeln und alles viel zu teuer.

    • Am 16. Dezember 2006 um 2:29 von Boris

      AW: das wird wahrscheinlich wieder nur ein Katz und Mausspiel
      Du erzählst ganz schön viel Müll , XP war einfach indem man einfach Corp Keys auf Pro-versionen angewand hatte , bei Vista funktioniert das so sicher nichtmehr und man ist immer an einer Aktivierung gebunden wo MS hier auch noch im Vorteil ist mit der zusätzlichen sporadischen key-validierung.
      Die Geschichten von wegen Vista wäre nichts neues sind mittlerweile auch völlig ausgelutscht. Man kann damit sicher keine Leute überzeugen die etwas gebildeter sind und das System länger testen , sondern eher nur ungebildete die sich weniger mit den Sachen auskennen.

    • Am 16. Dezember 2006 um 18:20 von Windows User

      AW: AW: das wird wahrscheinlich wieder nur ein Katz und Mausspiel
      Hallo Boris,
      dann erzähl uns doch mal, was Vista soooo viel Neues bringen wird ?
      Start -> Programme … du bist dran

  • Am 16. Dezember 2006 um 13:12 von Pentidumm

    Klarstellung
    Ich find’s immer wieder klasse hier solche Meinungen zu lesen wie "Du erzählst voll den Mist", "Windows ist das Beste OS aller Zeiten" oder "Wenn Linux doch mal anwenderfreundlicher werden würde".
    zu 1.: Jeder hat seine eigene Meinung und die ist weder die Beste von allen, noch die Dümmste und schon gar nicht "voll der Müll".
    zu 2.: Es gibt einen gesunden Windows-Linux-Streit und den sollte Jeder, der sich selbst nicht bitterernst nimmt und zum Lachen in den keller geht, mit Humor betrachten und einfach übergehen, wenn er sich dadurch persönlich dermaßen angegriffen fühlt, wie manche Nutzer hier. Das beziehe ich nicht nur auf diesen Artikel, sondern ganz allgemein.
    zu 3.: Ich stelle dabei immer die Frage: "War ein PC vor 15 Jahren, als noch hauptsächlich mit DOS gearbeitet wurde, so anwenderfreundlich wie heute mit Windows?" Wahrscheinlich werden viele mit "Nein" antworten. Aber wer sich damals ernsthaft mit der Materie PC auseinandergesetzt hat und ein wenig Hintergrundwissen hatte, der kam damit trotzdem recht gut zurecht. Genau so ist das heute auch mit Linux. Man muss einfach ein bisschen mehr wissen als nur, wie man den Rechner ein- oder aussschaltet. Wer sich nicht mit der Materie auseinandersetzen kann oder will, für den ist Windows bestimmt das Betriebssystem. Wer sich mit den Hintergründen ein wenig mehr beschäftigt, der wird auch schnell an Linux seinen Gefallen und Spaß finden.
    Zum Schluss noch meine Meinung zum Artikel: Natürlich wird Vista geknackt werden, egal wie viel schwieriger es im Vergleich zu XP auch sein wird. Es gab noch kein Windows, das nicht geknackt wurde und so wird es bei den heutigen Preisen auch bleiben. MS sollte nen Vista-Ultimate für 200 Euro anbieten, dann würden die Crackversuche mit Sicherheit stark zurückgehen, wenn sie bestimmt auch nie ganz aufhören werden.
    Gruß Penti

    • Am 16. Dezember 2006 um 16:51 von Pro Windows 98

      AW: Klarstellung
      Das sind ja mal wieder die richtigen Sprüche. Was nun einfach Fakt ist – und das kannst selbst DU nicht bestreiten: Windows ist für die breite Masse entwickelt, und dazu zählt auch Tante Emma und Onkel Hugo genauso wie das Patenkind, was gerade im 1. Schuljahr ist, die sich vielleicht mal einen Rechner zulegen möchten oder zugelegt bekommen, wenn – ja wenn sie das Ding dann auch bedienen können. Das Gelaber der Linux-Jünger geht einem Realisten wie mir manchmal eben auf den Zünder. Linux wer will und MS für die breite Masse. Es tut mir selbst ja auch Leid, dass Billy Boy mit seinem OS so viel Marktanteile hat, aber das will ja keiner ändern. Es stecken eben zu viel Entwicklungskosten in so einem OS und das wollen die Redmonder auch wieder reinholen. Davon abgesehen sind die Kiddies doch jetzt schon total geil auf dieses Vista, wurde es doch überall als Beta feilgeboten und sogar hier bei ZDNet als "das Windows überhaupt" angepriesen. Anstatt so viel Kohle in einen Riesenflieger oder -flopp wie die A380 oder den Transrapid besser mal in die Softwarebranche reinbuttern, meine Herren Politiker ! Zahlreiche arbeitslose IT-Spezies wird es freuen und vielleicht kriegen wir auch das Bevölkerungsproblem wieder in den Griff, weil keiner mehr abwandert und einige wieder aus den USA zurückkehren.

    • Am 16. Dezember 2006 um 19:11 von Pervers

      AW: AW: Klarstellung
      Als "realist" wirst Du wohl folgendes nachvollziehen können : Stelle drei PC mit jeweils 1x Vista, 1x MacOS, 1x SuseLinux in drei verschiedene Zimmern und stelle drei verschiedene Omas davor, die sich nicht begegnen dürfen, und erkläre diesen das es PC’s sind. Nach kurzer Einweisung lasse diese dann ein Stunde Surfen, Musik hören, Bildla von den Enkelkinder anschauen und e-mails verschicken und empfangen. Danach führe sie, getrennt, in einem schön eingerichterter Raum und lasse sie bei Kaffee und Kuchen über ihre Erlebnisse reden.
      Nun, stell Dir mal vor, was die Omas erzählen würden : Jede hätte es schwierig, kompliziert und hätte eventuell die kiste zum absturz gebracht. Nur, keiner wäre es bewusst gewessen, das sie mit völlig verschiedene OS gearbeitet haben, solange man diese nicht beim Namen genannt hätte. Es wäre eben nur PC’s…
      Und so ergeht es jedem der ein PC kennenlernt und nur oberflächig benutzt. Keines ist besser, anfälliger oder schöner. Alles andere ist Marketting oder für spezifische Anwendungen konzipiert.

  • Am 16. Dezember 2006 um 16:13 von Troll On

    Pervers
    ja, pervers ist passend. Und Penti hat recht, sehr besonnen!
    Meine Meinung : mann schaue nach MacOS 10.4, dieser kostet nur 129 €, ohne aktivierung, ohne lästiges Genuin Advantage und trotz der geringen produzierten Stückzahl gegenüber Windows rentable für Apple. Dabei ist dieses OS in nichts spärlicher als Windows. Warum soll also Windows so teuer sein? Wieso verschiedene versionen, wieso so viel Entwicklung gegen illegale Kopien, anstatt nur eine vollversion und zu einem preis der sich jeder leisten würde? Und warum kann kein anderes land ein OS entwickeln? Die EU klagt gegen MS weil die Sofwarehersteller auch zum Zuge kommen wollen. Warum also kein Euro-OS? Sind unsere Entwickler zu dumm? Warum kein Euro-Linux mit besserem handling für ungeübte User? Es kann nicht mit rechten Dingen zugehen, Entwicklungen wie NextStep und BeOS, heute als Zeta vertrieben, waren schon höchst innovative und Leistungsfähige Systeme die leider verschwanden. NextStep wurde als MacOS weiterentwickelt und MacOs wird auf Intel portiert, NextStep war schon für x86 portiert… Es ist halt alles nur Marketing, Absprache. Selbst die Linux-Welt kennt schon Distributionen die bis 200€ kosten.
    Vista ist einfach zu teuer und die Versions- bzw. aktivierungspolitik unangebracht. Man kaufe sich ein Auto bei dem beim reifenwechsel die Elektronik sperrt bis der Hersteller ein Reaktivierungscode liefert. Da werden manche schon nach einer anderen Lösung schauen…

  • Am 17. Dezember 2006 um 9:05 von overfiend

    philosophie und gewohnheit
    der unterschied zwischen den aktuellen betriebssystemen ist für den normalen benutzer eher eine frage der gewohnheit. wer etwas mehr von den dingen versteht, der erkennt die ersten unterschiede. da man daraus aber kaum sachliche kaufentscheidungen ableiten kann, sind hier die unterschiede eine frage der philosophie.

    eines wird aus den geäußerten meinungen aber deutlich:

    egal, was ein betriebssystem kostet oder wie der hersteller es absichert – es wird immer workarounds geben, die die nutzung ohne kauf ermöglichen.

    und, es ist überflüssiger denn je, ein betriebssystem zu knacken, denn die kostenlosen oder günstigeren alternativen in form eines älteren systems oder eines alternativen systems sind fast grenzenlos.

  • Am 18. Dezember 2006 um 10:47 von Dipl.Ing. W.Schwencke

    Keiner erwirbt das Produkt selbst
    Hier tauchen so Vergleiche auf, die vermuten lassen, dass mit den Kauf der Lizenz auch das Produkt konkret gekauft ist, so wie z.B. ein KFZ. Das ist nicht so. Es wird nur ein Nutzungsrecht erworben mit allen Konsequenzen. Natürlich werden die Preise durch den Markt bestimmt und der Markt sind wir…Und es darf auch nicht vergessen werden: was einer einnimmt ist
    weniger entscheidend, wie das, wofür das Geld ausgegeben wird. Und Microsoft c/o Gates tut da doch einiges. Kurzum: Softwareschutz zu knacken aus Gründen der Selbstbereicherung ist eine gesellschaftlich zu ächtende Handlung.

    • Am 18. Dezember 2006 um 11:38 von Lutz

      AW: Keiner erwirbt das Produkt selbst
      Hast Du Anteile an Microsoft??? Da sträuben sich einem ja fast die Haare. Halbwahrheiten sind nunmal auch schon fast Lügen!!!
      Für ein abgekupfertes Betriebssystem so eine Menge Kohle zu verlangen — das müsste verboten werden. Eigentlich ist es eine Vergeudung von Ressoucen das System zu kapern und zu nutzen. Das Original ist besser und preiswerter. Und in der nächsten Version wird es Vista zeigen, dass es einfach ein teurer Abklatsch ist, der eigentlich schon technologisch veraltet ist. Na ja bei fünf Jahren Entwicklungszeit und dann dem was es bietet ist es schon mehr eine Zumutung. Aber wie heisst es ja so schön.
      Die D… werden nicht alle.
      Das gilt auch für die Piraterie im allgemeinen und bei diesem "Abklatsch" erst recht.

      Na ja eins gibt es wenigstens umsonst – besser gesagt kostenlos – das sind die vielen Tausend Viren, die das Windowsleben so abwechslungsreich machen.
      Viel Spass den Gates – Jüngern und eifrigen Verfechtern!!!

      :-))

    • Am 20. Dezember 2006 um 13:42 von Jochen

      AW: AW: Keiner erwirbt das Produkt selbst
      Hallo Lutz,
      es ist doch erstaunlich, dass es Leute gibt, die Windows Vista unbedingt (und wenn es sein muss, ohne dafür zu bezahlen) haben wollen, obwohl es nach deiner Aussgae ja wohl überhaupt nichts taugt.
      Ich denke, es sollte jeder für sich entscheiden, mit welchem Betriebssystem er/sie arbeitet. Man sollte dafür aber auch demjenigen, der es entwicklet hat bzw. zur Verfügung stellt, den von ihm geforderten Preis zahlen. Ansonsten muss ich eben für mich entscheiden, ob ich mich nach einer Alternative umsehe.
      Fazit: Das Argument, alles wäre nur abgekupfert und deshalb sollte man auch nichts bzw. nicht so viel dafür bezahlen, lasse ich nicht gelten!

  • Am 19. Januar 2007 um 13:40 von Wolfgang Radtke

    Illegale / legale Vistaversionen
    Es ist schon richtig, das die Softwarepiraterie ein Ende haben muß.
    Nur geht es hier eigentlich um den Preis für eine Software, die wahrscheinlich wieder zigmillionen mal verkauft wird und daher nicht nachzuvollziehen, warum es immer so teuer sein muß.
    Wird der Softwarepreis gesenkt, werden sich wahrscheinlich mehr Nutzer für die legale Version entscheiden.
    arum muß ein Herr Bill Gates immer mehr Milliarden scheffeln, wenn er schon jetzt nicht mehr weis, wie er sein Geld überhaupt ausgeben soll.
    Ferner bin ich der Meinung, wenn man so wie ich schon alle Vorgängerversionen vom Betriebssystem legal gekauft hat, sollten die Vistaversionen viel günstiger werden.
    Vielleicht liest diesen Bericht der werte Herr Gates ja auch mal und denkt drüber nach. Ich bin gerne bereit, eine Vistaversion zu einem fairen Preis zu erwerben, geschenkt wäre mir noch lieber.
    Also, bitte mal nachdenken….

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