HP-CEO Mark Hurd soll zu Aktienverkäufen befragt werden

Kongressabgeordnete hinterfragen Transaktion über 1,4 Millionen Dollar

Zwei Mitglieder des amerikanischen Kongresses haben am Dienstag den CEO von Hewlett Packard, Mark Hurd, in einem Brief zu Aktienverkäufen in Höhe von 1,4 Millionen Dollar befragt. Nach Ansicht der demokratischen Abgeordneten Bart Stupak und John Dingell hat Hurd am 25. August 2006 diese Aktien unplanmäßig verkauft. Am selben Tag wurde Hurd erstmals von Anwälten zu den Bespitzelungsvorgängen bei Hewlett Packard befragt.

Die Kongressabgeordneten aus Michigan gehen in ihrem Brief davon aus, dass die Verkäufe nicht Teil eines geplanten Börsengeschäfts waren. Nach ihrer Ansicht arrangieren Vorstände ihre Aktienverkäufe meist im Voraus. Der Zeitplan für die Verkäufe folge normalerweise einem Muster. „Die Aktienkurse zeigen, dass Sie Aktienoptionen gezogen und diese noch am selben Tag in Bargeld umgesetzt haben“, heißt es in dem Brief.

Dingell und Stupak sind Mitglieder eines Ausschusses, der bereits im September Hurd zu den Ermittlungen bei HP befragt hatte. Hurd gab vor dem Ausschuss zu, dass er viele Methoden der HP-Ermittler unterstütze, jedoch von der Vortäuschung falscher Tatsachen bei den Ermittlungen nicht gewusst hätte.

Ein HP-Sprecher wollte das Timing des Aktienverkaufs nicht im Detail kommentieren. Der Sprecher erklärte, dass die Vorwürfe nicht neu seien und man die Ermittlungen des Ausschusses abwarten wolle. Eine zuvor von Aktionären eingereichte Klage wegen Insiderhandels hatte HP als haltlos zurückgewiesen.

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