Symantec reicht Klage gegen Softwarepiraten ein

Acht Unternehmen und sieben Privatpersonen wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagt

Symantec hat gegen acht Unternehmen und sieben Einzelpersonen Klage wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht. Die Beschuldigten sollen insgesamt schätzungsweise 15 Millionen Dollar Gewinn mit illegalen Kopien von Symantecs Sicherheitslösungen eingenommen haben.

Die beim U.S. District Court in Los Angeles eingereichte Klageschrift gründe sich auf einen Untersuchungszeitraum von über zwei Jahren, erklärte das Unternehmen. Zu den Beklagten zählen unter anderem die Firmen Anyi, Sili, GT Micro, und ASP Solutions sowie die Privatpersonen Mark Ma, Mike Lee und John Zhang. Die Anklagepunkte reichen von Markenverletzungen, Urheberrechtsverletzungen und Betrug bis zu unfairem Wettbewerb und falscher Werbung.

„Anyi, Sili und ihre Tochtergesellschaften betreiben einen weltweiten Handel mit Fälschungen, mit einem Schwerpunkt auf den USA und Kanada“, sagte William Plante, Abteilungsdirektor für Unternehmenssicherheit und Markenschutz bei Symantec. „Ihre Aktivitäten stellen eine enorme Bedrohung für unsere Kunden dar. Mittels ihrer vielen Vertriebsstellen verkaufen Anyi und Sili gefälschte Symantec-Software an ahnungslose Kunden.“ Der Security-Software-Entwickler fordert 15 Millionen Dollar Schadensersatz von den beiden Firmen sowie eine Unterlassungsverfügung, die ihnen jeglichen Geschäftsbetrieb untersagt.

Themenseiten: Business, Symantec

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