BEA bringt virtuellen Java Server

Java Applikationen sind ohne Betriebssystem lauffähig

BEA Systems will diese Woche während einer Kundenveranstaltung in Peking Details zur geplanten Weblogic Server Virtual Edition bekannt geben. Zusammen mit anderen, ergänzenden Produkten soll auch das Administrationstool Liquid Operations Control vorgestellt werden.

Der Weblogic Server ist ein Java-Anwendungsserver, der unter anderem für sehr umfangreiche Webseiten genutzt wird. In der Virtual Edition wird er mit der von BEA entwickelten Software Liquid VM ergänzt. Diese erlaubt es Java-Programmen, direkt auf die Hardware eines Servers zuzugreifen. Nach Angaben von Stephen Hess, Produktmanager für die Weblogic-Plattform, wird dafür kein Betriebssystem benötigt.

Die neue Virtualisierungslösung gibt IT-Administratoren die Möglichkeit, mehrere Java-Anwendungen auf einem Server zu konsolidieren und deren Performance zu verbessern. Spitzen in der Anforderung von Java-Programmen können damit schneller beantwortet werden. Durch die Virtualisierung können neue Instanzen der Java-Anwendungen in wenigen Sekunden erstellt werden, erklärte Guy Churchward, Vizepräsident für die Weblogic Produkte. Für diesen Vorgang werden aktuell 45 Minuten benötigt.

Das Unternehmen plant, die Webserver Logic Virtual Edition im ersten Quartal des nächsten Jahres zu veröffentlichen. Die Management-Konsole für Administratoren soll im Sommer 2007 folgen. Weitere Versionen der Virtualisierungslösung sind für die Produkte von Xen und Microsoft geplant.

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