Microsoft stellt Vista-Geschenkaktion ein

Über Powertogether.com konnten Entwickler kostenlose Kopien des neuen Windows und Office erhalten

Microsoft hat über seine Website Powertogether.com Gratisversionen von Windows Vista und Office 2007 vertrieben. Besucher der für Softwareentwickler konzipierten Seite erhielten eine kostenlose Kopie der Programme, wenn sie sich mindestens drei webbasierte Einführungsvideos zu beiden Produkten angesehen hatten. Mittlerweile hat Microsoft die Aktion allerdings mit der Begründung beendet, dass man die angestrebten 30.000 Anmeldungen bereits erreicht habe.

Alle, die keine kostenlose Kopie des neuen Betriebssystems oder Office-Pakets mehr bekommen haben, bleibt nur der Trost, dass sie wenigstens keine Steuern dafür zahlen müssen. Denn obwohl Microsoft die Software als Geschenk verteilte, mussten die Nutzer bei der Registrierung ein Steuerformular des Finanzamtes ausfüllen, um beide Titel zu erhalten. „Da der Verkaufswert beider Produkte zusammen über 600 Dollar liegt, verlangt das Finanzamt von uns ein ausgefülltes W9-Formular der Angebotsnutzer“, erklärte ein Microsoft-Sprecher.

Mehr Informationen zum neuen Betriebssystem bietet ein ausführliches ZDNet-Spezial zu Windows Vista.

Themenseiten: Microsoft, Software, Windows Vista

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Microsoft stellt Vista-Geschenkaktion ein

Kommentar hinzufügen
  • Am 4. Dezember 2006 um 13:24 von fred_feuerstein

    Geschenkt ist noch zu teuer
    Ich finde es erstaunlich, wie gierig die Software-Entwickler, PC-Magazine und Systemhäuser den neuesten Angelhaken von Mikrosoft verschlingen. Die Zeche zahlt ja wie immer der dumme Endverbraucher.
    Aber wer braucht schon jedes Jahr ein neues Windows nebst Office gegen teures Geld, zumal die meisten sogenannten Neuerungen nur Schickimicki-Features sind.
    Microsoft schafft es auch in den nächsten 20 Jahren nicht, UNIX halbwegs vernünftig nachzubasteln.
    Deshalb bleibt nur zu hoffen, daß immer mehr PC-Anwender aufwachen und diesen Unsinn nicht länger mitmachen.
    Fazit : geschenkt ist noch zu teuer !

    • Am 4. Dezember 2006 um 15:06 von OpenOffice

      AW: Geschenkt ist noch zu teuer – greife lieber zu Ooo 2.04
      da muss man auch nicht mal Steuern zahlen, sondern kann freiwillig "nur" eine Spende abgeben, die man dem Finanzamt gegenüber geltend machen kann!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *