Windows Vista im Unternehmen: So klappt die Einführung

Seit heute sind Windows Vista und Office 2007 für Volumenlizenzkunden verfügbar. ZDNet zeigt, was Unternehmen und Administratoren beim Einsatz des neuen Betriebssystems zu erwarten und zu beachten haben.

Auch der Windows-erfahrene Administrator muss sich bei der Einführung von Vista im Unternehmen mit einigen Umstellungen auseinandersetzen: Viele Dinge sind neu, einige gewohnte Konzepte haben sich geändert.

Die neue User Account Control (UAC) sticht besonders ins Auge. Das Feature bietet neue Möglichkeiten für die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks. Dies betrifft alle Infrastrukturen, in denen der lokale Benutzer mit Administratorrechten an seinem PC ausgestattet ist. Häufig werden diese Rechte vergeben, da Anwendungen ansonsten ihren Dienst verweigern.

Unter Vista sind standardmäßig alle Administratorrechte gesperrt. Die Gruppenmitgliedschaft in der Benutzergruppe Administratoren ist inaktiv, besondere Rechte wie das Setzen von Datum und Uhrzeit oder der Besitz einer Datei sind auf Prozessebene geblockt.

Damit arbeitet auf ein mit Administratorrechten ausgestatteter Benutzer so, als besäße er nur normale Rechte. Dies bedeutet einen erheblich höheren Schutz vor Schadprogrammen wie Viren und Spyware. Grundsätzlich kann mit diesen Rechten keine Software installiert und keine Datei des Betriebssystems verändert werden.

Ein hundertprozentiger Schutz ist damit natürlich nicht gegeben. Makroviren aus Office-Dateien können weiter ihr Unwesen treiben. Dagegen müssen weiter konventionelle Schutzmechanismen wie Realtime-Virenscan eingesetzt werden.

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Windows, Windows Vista

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