Hitachi kündigt flexiblere Blade-Server an

Neue Techniken sind nur für Intanium-Prozessoren

Hitachi will am Dienstag eine neue Generation der Blade-Server-Reihe Bladesymphony vorstellen. Die Server können zu größeren Multiprozessor-Systemen verbunden oder durch Virtualisierung unterteilt werden.

Die neuen Server verfügen über ein Chassis zur Rackmontage mit einer Größe von zehn Höheneinheiten. Das Chassis kann acht Dual-Prozessor-Blades mit Xeon- oder Itanium-Prozessoren aufnehmen. Über die Virtualisierungstechnik Virtage können auf einem Itanium-Server mehrere Betriebssysteme gleichzeitig laufen. Laut Paul Figliozzi, Hitachis Chef-Systemarchitekt, teilen sich die Betriebssysteme vorher definierte Teile der benötigten Ressourcen. Diese Technik ersetzt eine Virtualisierungssoftware wie Xen.

Bis zu vier Blades mit Itanium-Prozessoren vom Typ Montecito können so miteinander verbunden werden, dass man einen Multiprozessor-Server erhält. Dieser verfügt über bis zu 128 GByte Hauptspeicher. Da er keine eigene Festplatte hat, wird ein zusätzlicher Storage-Blade oder ein Netzwerkspeicher zum Hochfahren benötigt.

Beide Techniken basieren auf Itanium-Prozessoren. Laut Figliozzi sollen Virtage und die Symmetrical-Multiprocessor-Fähigkeiten (SMP) auch für Xeon-CPUs entwickelt werden. Die neuen Server kommen Anfang Januar in den Vereinigten Staaten auf den Markt. Hitachi hat bisher keine Preise genannt.

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