3D-Steuerungstool für Google Earth vorgestellt

Logitech-Tochter will Massenmarkt mit Eingabegerät erobern

Anwender von Google Earth haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Maus gegen ein neues 3D-Steuerungstool zu tauschen. Der vorgestellte Space-Navigator von 3D-Connexion, einer Tochterfirma von Logitech, unterstützt neben der intuitiven Bewegungsfähigkeit in virtuellen 3D-Umgebungen auch das Zoomen und Drehen von dreidimensionalen Objekten.

Das neue Steuerungsgerät stellt gleichzeitig den ersten Schritt des auf 3D-Lösungen spezialisierten Unternehmens dar, den Massenmarkt mit einem derartigen Produkt zu erobern. Kunden müssen 59 Euro für das Gerät zahlen. „Die Maus ist ein Eingabegerät für zweidimensionale Umgebungen und für derartige Applikationen einfach nicht geschaffen“, meint Tobias Keuthen, Marketing Manager von 3D-Connexion.

Der Trend der vergangenen Jahre mit Google Earth, Google Sketchup und anderen Applikationen zeige eindeutig in die Richtung, dass 3D-Programme nicht mehr ausschließlich von Designern und Architekten genutzt würden. Mit dem Space-Navigator habe man ein leistungsfähiges Tool schaffen wollen, das durch die Bedienungselemente, aber auch durch die Preisgestaltung für den Massenmarkt interessant sei, so Keuthen.

Das Steuerungsgerät ist mit sechs optischen Sensoren ausgestattet, die ständig Navigationsdaten an die jeweilige 3D-Anwendung übermitteln. Neben dem Verschieben, Zoomen und Drehen von Objekten kann sich der Anwender auch virtuell um die eigene Achse drehen, um sich innerhalb der dargestellten 3D-Landschaft umzusehen.

Das heute präsentierte Tool ist für den Einsatz bei Google Earth und Google Sketchup optimiert und wird derzeit nur von der Windows-XP-Plattform unterstützt. Ein entsprechender Treiber für Apple-Anwender soll 3D-Connexion zufolge aber bereits im ersten Quartal 2007 nachgeliefert werden.

Sollte Google-Konkurrent Microsoft, der mit Virtual Earth ebenfalls eine virtuelle Kartensoftware betreibt, Interesse an einem derartigen Gerät zeigen, sei man natürlich auch für andere Geschäftskooperationen offen, so Keuthen.

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