US-Regierung warnt vor Mac-OS-X-Schwachstelle

Apples Betriebssystem weist Fehler im Umgang mit manipulierten Disk-Image-Dateien auf

Die US-Regierung hat ihre Warnungen vor einer Sicherheitslücke in Apples Mac OS X verstärkt. Das US Computer Emergency Response Team (US-CERT) hatte bereits vergangene Woche Alarm geschlagen, weil OS X Fehler im Umgang mit manipulierten Disk-Image-Dateien (DMG) aufweist.

Eine Disk-Image-Datei ist ein digitales Abbild der Inhalte und Strukturen eines Datenträgers wie CD oder DVD. Laut der US-CERT erlaubt die Schwachstelle in OS X Angreifern, mittels veränderter DMG-Dateien das System so zu manipulieren, dass beliebiger Code für Denial-of-Service-Attacken ausgeführt werden kann.

Der Entdecker der Sicherheitslücke hatte erklärt, dass sie sich auch über das Internet ausnutzen lasse, da Apples Safari-Webbrowser heruntergeladene DMG-Dateien automatisch öffnen könne. Der Experte riet in seinem Blog, die Funktion für das Öffnen von sicheren Dateien nach dem Download in den Browsereinstellungen zu deaktivieren. Dennoch heißt es in der Sicherheitswarnung der US-CERT, dass die Organisation bisher noch keine praktikable Lösung für das Problem gefunden habe.

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