Studie: Nutzer sehen Oracles Peoplesoft-Übernahme kritisch

Laut britischer Oracle User Group hat die Zufriedenheit nachgelassen

Laut einer Umfrage der britischen Oracle User Group (UKOUG) sehen die Nutzer von CRM-Systemen Oracles Investition in Peoplesoft und JD Edwards nicht mehr so positiv wie zu Beginn des Jahres 2005. Dafür bewerten 64 Prozent der Befragten Oracles Übernahme von Siebel als sinnvoll. „Im vergangenen Jahr konnten die Peoplesoft-Nutzer nachvollziehen, was Oracle getan hat. Doch die Zufriedenheit hat ein wenig nachgelassen“, erklärte Ronan Miles, Vorsitzender der UKOUG.

Bei JD Edwards sehe die Sache anders aus, so Miles. Nach der lange währenden Akquisition von Peoplesoft fürchtete die JD-Edwards-Community, dass Oracle die gleichzeitig erworbene JDE-Abteilung sofort wieder verkaufen würde. Diese Befürchtungen hätten sich jedoch nicht bestätigt. Jetzt erwarte man, dass Oracle in die Marke investiere. „Wir wissen, dass Oracle für die kommenden Jahre einen Investitionsplan für JDE hat. Oracles Ziel muss es sein, die Furchtsamen nicht erneut zu verschrecken und die Optimisten von einer guten Gelegenheit zu überzeugen.“

Die Zufriedenheit mit Oracles CRM Application Suite hat sich ebenfalls leicht verschlechtert. 2005 waren 6,8 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise 47,6 Prozent zufrieden mit der Kundenbeziehungsmanagement-Lösung. Dieses Jahr waren es nur noch 1,9 beziehungsweise 46,3 Prozent.

Themenseiten: Business, Oracle

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