Multimedia-Tools: Daten-Öffner für alle Fälle

Unterschiedliche Formate erfordern eine Vielzahl von Programmen, um Dateien bearbeiten oder öffnen zu können. Doch die Anzahl der nötigen Anwendungen lässt sich reduzieren: Mit nur vier Tools kann man fast alle Multimedia-Dateien öffnen.

Werden neue Formate entwickelt, gibt es in der Regel dazu auch gleich ein Programm, mit dem das neue Dateiformat geöffnet und bearbeitet werden kann. Das Problem: Diese Tools sind oft teuer und können nur je ein Format bearbeiten. Die Anwender müssen sich dann zahlreiche Programme auf ihren Rechner laden, um mit unterschiedlichen Dateiformaten umgehen zu können.

Doch die Zahl der nötigen Anwendungen lässt sich minimieren: Eine umfangreiche Bildbearbeitung zum Nulltarif, ein Open-Source-Mediaplayer, der auch als Videoserver genutzt werden kann, ein kompakter PDF-Reader und ein leistungsfähiger Packer werden in diesem Weekly ausführlich vorgestellt.

GIMP (GNU Image Manipulation Program) ist in der Linux-Welt schon seit langem Bildbearbeitungsstandard. Für Windows-Anwender erscheint die Oberfläche zunächst sehr gewöhnungsbedürftig. Sie besteht nicht wie gewohnt aus einem Programmfenster, sondern setzt sich aus mehreren einzelnen Fenstern zusammen. Werkzeugpalette, Ebenen, Kanäle und Pfade, Einstellungen und Pinselauswahl lassen sich frei auf dem Desktop anordnen oder schließen. GIMP kann mit kommerziellen Programmen mithalten, bietet es doch eine umfassende Werkzeug- und Einstellungspalette.

Der VLC Media Player spielt Streams in den Formaten DivX, VCD, DVD, MPEG und OGG schon während des Ladevorgangs ab. Wer große Video-Dateien im Auge hat, kann so frühzeitig prüfen, ob der Aufwand lohnt. Der Video-LAN-Client kann auch als Server genutzt werden, um ein oder gar mehrere Videos im Netzwerk zu streamen.

Foxit ist eine sehr gute Alternative zum Standard-PDF-Reader von Adobe. Das kompakte Tool kommt mit allen PDF-Typen zurecht. Ein dynamisches Downloaden von Add-Ons ist mit Programm genauso möglich wie ein Ausdruck von Dateien. Das Tool ist schneller als der Reader von Adobe, kommt es doch ohne großen Ballast aus und belegt nicht schon ab Systemstart unnötig Arbeitsspeicher.

Izarc ist ein vollwertiger Packer, der auch in der Lage ist, selbstentpackende Archive (SFX) zu erstellen. Die Software unterstützt Drag & Drop von und zum Windows-Explorer und ermöglicht das Anlegen von Multispan-Archiven. Das Tool verarbeitet eine Vielzahl von Formaten und verfügt über einen praktischen Entschlüsselungsmodus für ZIP-Passwörter.

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