AMD soll Patente von Opti verletzt haben

Unternehmen fordert gerichtliche Verfügung und Schadensersatz

Opti hat Klage gegen AMD eingereicht. Der Chiphersteller soll unter anderem mit seinen Opteron-Prozessoren drei Patente verletzt haben.

„Wir haben AMD vor vier Jahren darüber informiert, dass und in welcher Form sie unsere Patente verletzten“, sagte Opti-Geschäftsführer Bernard Warren. „Sie nutzen unsere Technologie etwa in ihren Opteron-Prozessoren.“

Die Firma für geistiges Eigentum mit Sitz im kalifornischen Mountain View behauptet, AMD habe sich über drei Patente zur vorausschauenden Beobachtung des Cache-Speichers für durch Master eingeleitete Zugriffe hinweggesetzt. Diese Technologie ist dafür konzipiert, während des Empfangs eines vom PCI-Bus-Master angeforderten Datentransfers auftretende Verzögerungen innerhalb eines Abfragezyklus zu verkürzen.

AMD hat mit Hinweis auf eine fehlende Kopie der Klageschrift bisher jeglichen Kommentar verweigert. Opti, das vor vier Jahren seine Chipdesign-Abteilung verkauft hatte, um sich auf die Lizenzierung seiner Patente zu konzentrieren, strebt einen Geschworenen-Prozess vor dem United States District Court an. Das Unternehmen fordert eine gerichtliche Verfügung und Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Vor einigen Monaten hatte Opti in einem ähnlichen Fall elf Millionen Dollar von Nvidia erstritten.

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