Google versendet aus Versehen E-Mail-Wurm

Kama-Sutra-Wurm an 50.000 Abonnenten einer Video-E-Mail-Gruppe verschickt

Google hat versehentlich den Wurm Kama Sutra an rund 50.000 Abonnenten einer Video-E-Mail-Gruppe verschickt.

Dienstagabend wurden drei Beiträge an eine E-Mail-Liste zum Google-Video-Blog gesendet. „Einige dieser Beiträge haben möglicherweise den Massen-Mail-Wurm W32/Kapser.A@mm enthalten“, erklärte Google auf seiner Website und entschuldigte sich für den Vorfall.

W32/Kapser.A ist auch unter dem Namen Kama-Sutra-Wurm bekannt. Bereits im Februar hatten einige Antivirensoftware-Hersteller auf die Bedrohung hingewiesen. Kama Sutra überschreibt zu einem bestimmten Zeitpunkt Dateien des infizierten Computers. Dennoch verursachte der mit pornografischen Inhalten getarnte Wurm praktisch keinen Schaden.

Google rät Betroffenen, die den Wurm per E-Mail oder Download von der Gruppen-Website empfangen haben, ein Antivirenprogramm zur Beseitigung zu benutzen. Ein Removal-Tool bietet unter anderem Bitdefender an. Google werde Schritte einleiten, damit ihm dieser Fehler nicht noch einmal unterlaufe.

In letzter Zeit machten Google einige solcher Unfälle zu schaffen. So wurde das Unternehmens-Blog gehackt und versehentlich das offizielle Blog gelöscht.

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