Vista-Rechner: Ausschalten unerwünscht

Geht es nach Microsoft, werden Windows-Vista-Rechner nicht mehr komplett ausgeschaltet, sondern in einen Tiefschlaf versetzt. Damit steht der PC bei Bedarf innerhalb von weniger als fünf Sekunden zur Verfügung.

Der Energiesparmodus kombiniert zwei Verfahren der Stromspartechnik Advanced Control Power Interface (ACPI), S4 und S3. Zuerst wird der Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte geschrieben (S4/Hibernate). Anstatt danach alle Systemkomponenten auszuschalten, wechselt der Rechner in den Standby-Modus S3. Nur noch der Hauptspeicher wird mit Strom versorgt, um dort die notwendigen Daten vorhalten zu können.

Will der Anwender seine Arbeit fortsetzen, liest der Rechner die Daten aus dem relativ schnellen Arbeitsspeicher, und das System steht nach maximal fünf Sekunden wieder wie vor dem Energiesparmodus zur Verfügung. Der Inhalt des Arbeitsspeichers auf der Festplatte dient als Backup, das nur notwendig wird, wenn beispielsweise der Strom ausgefallen ist.

Der Energiesparmodus kombiniert die Schnelligkeit von Standby und die Datensicherheit von Hibernate. Unter XP waren beide Technologien nur getrennt nutzbar.

Der standardmäßig neben dem Startmenü angezeigte Button aktiviert den Energiesparmodus. (Screenshot: ZDNet)

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Windows, Windows Vista

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