Microsoft nennt Details zu Kartellauflagen für Vista

Vier Bereiche von Vista sind betroffen

Nachdem Microsoft seit März mit der EU-Kommission über die Kartellrechtlichten Bedenken der EU gegenüber Windows Vista diskutiert, hat der Microsoft Vorstand für Sicherheitstechnologie, Ben Fahti, Einzelheiten zu den Bedenken der Kommission genannt.

„Es gibt vier Bereiche, zu denen uns die Kommission Feedback gegeben hat, zwei davon betreffen die Sicherheitseinrichtungen von Vista“, erklärte Fahti. Das Windows Sicherheitscenter soll Microsoft einen unfairen Vorteil geben, wenn es mit Warnungen den Konsumenten zum Kauf von Microsoft Sicherheitsprodukten rät. Das andere Sicherheitsfeature ist der Kernelschutz Patchguard, das nach Forderungen der EU deaktiviert werden sollte. In einem Kompromiss ist jetzt ein API für den Zugang zum Kernel zugesagt worden.

Weiter fordert die EU, dass das XML-Paper-Secification Format (XPS) zu einem offenen Standard wird. Microsoft hat dieses Format unter eine freie Lizenz gestellt, mit der jeder das XPS-Format lesen und schreiben kann. Die letzten Bedenken richten sich gegen das automatische Update auf den Internet Explorer 7 über die Windows-Update Funktion.

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3 Kommentare zu Microsoft nennt Details zu Kartellauflagen für Vista

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  • Am 25. Oktober 2006 um 16:14 von Chris

    Die sind doch nicht mehr…
    …ganz sauber!

    Die wollten tatsächlich, daß MS eine Sicherheitsfunktion abschaltet? Geht’s noch?

    Und (das kommt nicht ganz klar rüber) das mit dem Auto-Update auf IE7 betrifft nicht Vista.

    Das einzige wo ich (in Grenzen) zustimme, ist die Werbung für eigene Sicherheitsprodukte. Da Windows Marktbeherrschend ist (aber nicht Windows Vista!) kann ich verstehen, daß es da bedenken gibt. Andererseits: Jeder Firma ist es überlassen für eigene Produkte zu werben. Man bedenke nur mal die Rezepte auf den Maggi-Produkten. Da kommt auch nicht Knorr an und verklagt die!

    • Am 25. Oktober 2006 um 20:05 von Fraggle

      AW: Die sind doch nicht mehr…
      Ich denke, Sie haben den Gedanken bei Patchguard nicht weit genug durchgezogen.
      Patchguard ist das härteste Stück Monopolausnutzung, das Windows bzw. MS bislang veröffentlichte. Damit werden andere Sicherheitsprogramme ausgeschlossen.
      Die zugesagte API-Schnittstelle ist somit absolut das Richtige. Patchguard kann laufen, anderen Firmen ihre Sicherheitssoftware Dank der API-Schnittstelle aber einrichten.

    • Am 27. Oktober 2006 um 23:47 von Mike

      AW: Die sind doch nicht mehr…
      Weil es eben Knorr gibt…..

      Begriffen???

      Beste Grüße

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