Studie: Viele Heim-PCs sind unzureichend geschützt

17 Prozent haben keinen Virenscanner installiert

Laut der von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen Studie „Get Safe Online“ sind viele Heim-PCs für das Surfen im Internet nur unzureichend geschützt. 17 Prozent der Befragten gaben an, keine Antiviren-Software zu nutzen. 22 Prozent haben keine Firewall installiert, und 23 Prozent öffneten bereits Anhänge von E-Mails mit unbekanntem Absender.

Der Untersuchung zufolge haben rund 21 Prozent der Briten eine größere Angst, von Internet-Kriminalität betroffen zu sein, als der „realen“ Kriminalität zum Opfer zu fallen. Nur 16 Prozent der Befragten zeigten sich besorgt, Opfer von sonstigen Verbrechen zu werden.

Die Studie wurde im Zuge der gleichnamigen Kampagne veröffentlicht, die über geeignete Sicherheitsmaßnahmen informieren soll. Von 57 Prozent der britischen Haushalte mit Internetzugang verfügen bereits 69 Prozent über Hochgeschwindigkeits- oder Breitbandverbindungen.

Themenseiten: Phishing

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Studie: Viele Heim-PCs sind unzureichend geschützt

Kommentar hinzufügen
  • Am 10. Oktober 2006 um 8:22 von Clill Blinton

    Wem nützen Virenscanner…
    …wenn derjenige diesen nicht aktuell hält oder abstellt, weil ihm das konfigurieren der automatischen Prüfungen überfordert?

    Die meisten Antiviren Progs sind heute recht umgänglich was Aktualisierungen angeht und sollten auch Laien halbwegs verständlich sein. Wer immernoch meint, er brauche sowas nicht, soll sich nicht wundern wenn sein Rechner zugemüllt und sein Konto leergeräumt ist.

    Vielleicht bringt das von uns allen geliebte "Sicherheitspaket" in Vista etwas mehr Schutz vor diesen DAUs weil’s dann auf jedem neuen PC läuft.

    • Am 10. Oktober 2006 um 18:45 von Spavi

      AW: Wem nützen Virenscanner…
      Selbst bei den aktuellsten Updates ist es so, dass ERST der Virus in Umlauf kommt und bemerkt und analysiert werden muss, und erst DANN kann ein Update bereit gestellt werden. Dazwischen liegt eine Zeitspanne, in der kein Rechner gegen den Virus geschützt ist. Es sei denn, er benutzt andere Maßnahmen, z.B. http://www.spavi.de

    • Am 26. Oktober 2006 um 7:45 von der narr

      AW: AW: Wem nützen Virenscanner…
      diese einschätzung stimmt, wenn die viren wirklich "von aussen", also von bösen, bösen hackern, kommen. aber die virenschutz-industrie verdient ja nicht schlecht an den immer neuen viren, so dass der verdacht nicht unbedingt von der hand zu weisen ist, dass hier "böcke und gärtner" unter einem dach leben…

  • Am 9. Februar 2007 um 21:32 von Ralf Kern

    Warum keine Studie über Praxisnetzwerke?
    Man mag denken das private Daten und deren Gefährdung ein Problem sind. Doch unser Staat und deren Sicherheitsbeauftragte befassen sich mit möglicher Terrorabwehr. Duldet aber in ganz Deutschland ungeschützte und unsichere Praxisnetzwerke die offen wie ein Scheunentor sind Da Sie direkt ins Internet eingebunden werden. Duldet das Patientendaten von PC und Netzwerken in Arztpraxen einfach ausgelesen, verändert, abfotografiert und weitergegeben werden können. Das diese Daten weit aus brisanter und Interessanter für Pharmaindustrie, Banken, Versicherungen aber auch den Arbeitgebern sind sollte unsere Bürger aufschreien lassen. Doch dank der vorzüglichen Ablenkung unserer Regierung mit Terrorismus-Trojaner, geschönten Arbeitslosenzahlen im hochtechnisierten EDV-Entwicklungsland wo sich 8 Schüler einen alten Computer mit veralteter oder marktunüblicher Software teilen müssen, kann man sich ja nur noch wie die drei Affen verhalten.
    Doch Vorsicht ist das nicht Zweckgebunden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *