IDF: Intel-Chef der Digital Server Group: „I hate AMD“

Pat Gelsinger lässt Opterons alt aussehen

Der einstmalige Chief Technology Officer von Intel und jetzige Chef der Digital Server Group des weltgrößten Halbleiterherstellers Pat Gelsinger ist offensichtlich nicht gut auf AMD zu sprechen.

Während einer Hacker-Demo auf dem IDF, die die vermeintlichen Sicherheits-Features der Intel-Technologie veranschaulichen sollte, gab Gelsinger ein Passwort ein, das durch einen Keylogger auf dem Hacker-PC angezeigt wurde. Es lautete: I hate AMD.

Darüber hinaus ließ Gelsinger bei einem Benchmark AMDs Server-Prozessor ziemlich alt aussehen. Für den Leistungsvergleich kam eine Matrix-Multiplikation zum Einsatz. Das Opteron-System benötigte für die Berechnung 67 Sekunden, während der Xeon-Rechner bereits nach 39 Sekunden die Berechnungen durchgeführt hatte.

Die genauen technischen Spezifikationen der verwendeten Komponenten ließ Intel allerdings im Dunkeln. Zudem gab es um die Bezeichnung der Opteron-CPU einige Verwirrung. Angeblich hat Intel einen Sockel-F-Opteron 285 verwendet. Einen solchen Chip gibt es allerdings gar nicht. Vermutlich meinte der ehemalige Chef-Techniker bei Intel den Opteron 2220 SE. Die genauen Spezifikationen der Opteron-Prozessoren sind übrigens auf der AMD-Website verfügbar.

Opteron
IDF: Pat Gelsinger testet Opteron-CPUs für den Sockel F, die es gar nicht gibt.

Themenseiten: Hardware, Intel

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1 Kommentar zu IDF: Intel-Chef der Digital Server Group: „I hate AMD“

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  • Am 28. September 2006 um 17:12 von Thomas

    Eifersucht?
    Intel sollte mal den Mund halten, die diktieren den Makrt schon zu lange mit hohen Preisen und durchschnittlicher Qaulität. Also ich kaufe seit 6 Jahren nur AMD und bin sehr zufrieden. AMD inside, intel outsite.

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