Microsoft verletzt mit Forefront angeblich Markenrechte

Anbieter einer Software für Bauunternehmen reicht Klage ein

Der Hersteller einer Software für Bauunternehmen hat Microsoft wegen der Nutzung der Marke Forefront für Sicherheitsprodukte verklagt. Dexter + Chaney will eine einstweilige Verfügung erwirken, die es den Redmondern verbietet, die Bezeichnung weiter zu verwenden.

Forefront von Microsoft kollidiere mit dem seit fast 20 Jahren angebotenen Produkt „Forefront Construction Management Software“. „Die Marke bedeutet für uns und unsere Kunden sehr viel“, sagte der Unternehmenssprecher von Dexter + Chaney, Brad Mathews.

Microsoft hat Forefront als Bezeichnung für neue und aktualisierte Sicherheitsprodukte für Unternehmen im Juni angekündigt. „Sie werden unter unterer Marke an dieselben Leute verkaufen“, so Mathews. Bevor der Markt durcheinander gebracht werde, wolle man Microsoft dazu bringen, einen anderen Namen zu wählen.

Dort zeigt man sich jedoch wenig einsichtig. Ein Sprecher schrieb in einer E-Mail, dass man keine Verwechslungsmöglichkeiten sehe, da die Produkte sehr unterschiedlich seien.

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1 Kommentar zu Microsoft verletzt mit Forefront angeblich Markenrechte

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  • Am 19. September 2006 um 16:00 von paternoster

    M$-Argument ist ein Witz: wie verhält sich M$ in solchen Fällen?
    Wenn eine Firma ein Produkt Lindows nennt ist das eine Lebensbedrohung für M$, wenn M$ sein Produkt genau gleich nennt wie ein 20 jähriges Produkt, besteht keine Verwechslung? Ha ha ha. Aber M$ Rechtsverständnis war ja schon immer ein besonderes (grössenwahnsinniges).

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