Bestätigt: Dell bringt Desktops und kleinere Server mit AMD-CPUs

Erste Produkte sollen schon kommenden Monat verfügbar sein

Im Rahmen seiner Quartalspressekonferenz hat Dell den Einsatz von AMD-Prozessoren in Desktop-Rechnern und Dual-Prozessor-Servern angekündigt. Damit haben sich die Gerüchte der letzten Tage bestätigt.

Dell-CEO Kevin Rollins teilte mit, dass Kostenvorteile sowie die Technologie den Ausschlag für die Entscheidung gegeben hätten. AMD-basierte Dell-Desktops sollen schon kommenden Monat erhältlich sein, die Dual-CPU-Server noch dieses Jahr. Im Mai kündigte Dell Vier-Wege-Server mit AMDs Opteron an und hat damit die über lange Jahre praktizierte Firmenpolitik, exklusiv auf Intel zu setzten, geändert.

„Mit seiner Entscheidung, AMD-Chips zu nutzen, schließt Dell zu Hewlett-Packard auf“, sagte Current-Analysis-Analyst Samir Bhavnani. „Für AMD ist das eine große Sache, Dell könnte ihr größter Kunde werden.“

AMD begrüßte die Nachricht erwartungsgemäß: „Der breitere Einsatz AMD-basierter Angebote ist ein Gewinn für Dell, für die Branche und für Dell-Kunden“, so Marty Seyer, Senior Vice President bei dem Chiphersteller. Ein Intel-Sprecher nannte die Entscheidung bedauerlich und verwies auf die neu eingeführten Notebook-, Desktop- und Server-CPUs auf Basis der Core-2-Architektur. Dell, dessen Kunden und Intel-Partner müssten nun davon überzeugt werden, dass Core Duo und Intel Inside die beste Wahl für alle IT-Anforderungen seien.

Themenseiten: AMD, Business, Dell, Hardware, Prozessoren

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1 Kommentar zu Bestätigt: Dell bringt Desktops und kleinere Server mit AMD-CPUs

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  • Am 20. August 2006 um 9:30 von Der Skeptiker

    Jetzt rächt sich das
    Wenn man jahrelang den Markt manipuliert und Quasi-Monopole stützt, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Kunden abwandern.

    Denn man hat nicht nur auf teurere CPUs gesetzt! Nein, man hat auch noch zu hohe Gewinne eingefahren.

    Nicht umsonst gehen Dell und Intel gemeinsam auf Talfahrt.

    HaHaHa. Wir haben bis auf 3 Ausnahmen nur AMD-Chips im Unternehmen und über 1.000 EUR pro Jahr eingespart. Eine schöne Zahl für ein Kleinunternehmen.

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