Intel zeigt Tulsa-Xeon auf der Linuxworld

Chip basiert noch auf der Netburst-Architektur

Intel hat einen Server mit dem Highend-Xeon Tulsa auf der Linuxworld in San Francisco demonstriert. Zwar wurde mit der Auslieferung der CPU schon begonnen, eine offizielle Ankündigung fehlt aber noch.

Tulsa basiert auf der Netburst-Architektur, die beim Pentium 4 und den damit verwandten Chips zum Einsatz kommt. Alle neuen Intel-CPUs bauen jedoch auf der Core-2-Technik auf, die mehr Performance bei niedrigerem Stromverbrauch bietet.

Der neue Highend-Xeon verfügt über 1 MByte L2-Cache pro Kern und den mit 16 MByte größten L3-Cache in der x86-Welt. Der L3-Cache wird von beiden Recheneinheiten genutzt. Tulsa besteht aus 1,3 Milliarden Transistoren. Das sind fast genauso viele wie beim neuen Montecito-Itanium (1,6 Milliarden).

Die CPU wird in einem 65-Nanometer-Prozess gefertigt und ist in zwei Versionen mit 150 und 95 Watt Stromverbrauch lieferbar. Letztere soll in Rackservern zum Einsatz kommen. Tulsa-CPUs setzten auf der Truland-Plattform auf, die auch die Potomac- und Paxville-Chips des Unternehmens beherbergt. ERP-Anwendungen laufen laut Intel auf dem Tulsa um den Faktor 1,4 schneller, E-Commerce-Software um das Doppelte.

Themenseiten: Hardware, Intel, Prozessoren

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