Deutsche Behörden wollen Zugang zu Bwin sperren

Bericht: "Schwarze Liste" für Internet-Provider ist im Gespräch

Das reine Verbot von Sportwetten über den privaten Anbieter Bwin (früher Betandwin) reicht den deutschen Behörden offensichtlich nicht aus. Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge soll nun auch der Internet-Zugang zu den Seiten des Online-Wettbüros gesperrt werden.

„Unser Ziel ist es, Wetteinsätzen aus Deutschland bei illegalen ausländischen Anbietern wirksam einen Riegel vorzuschieben“, zitiert das Blatt den Staatssekretär Jürgen Staupe aus dem sächsischen Innenministerium. Er wolle nicht „tatenlos zusehen, wie der Markt durch das Internet unterwandert wird“, so der Politiker. Sachsen hatte dem Anbieter aus Österreich gestern die Konzession entzogen.

Das Verbot will er mittels „schwarzer Listen“ durchsetzen, die an Internet-Provider ausgegeben werden sollten. Als Vorbild nannte Staupe Italien, wo dies so gehandhabt werde.

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51 Kommentare zu Deutsche Behörden wollen Zugang zu Bwin sperren

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  • Am 11. August 2006 um 10:13 von fetchie the wall

    Zensur ???
    Hab ich das richtig verstanden, man will dafür sorgen, dass man ausländische internetseiten (bwin.at, bwin.us …) nicht mehr aufrufen kann ? wnn ja dann ist das echt das letzte !

    • Am 11. August 2006 um 10:39 von Ben

      AW: Zensur ???
      Manchmal ist Zensur einfach von Nöten um die allgemeine Ordnung aufrecht zu erhalten!

    • Am 11. August 2006 um 10:46 von JumpingJakk

      AW: AW: Zensur ???
      Zensur ist immer der falsche Weg – das ist genau so wie mit großen roten knöpfen die man nicht drücken soll …

    • Am 11. August 2006 um 11:52 von Snake

      AW: AW: Zensur ???
      Bitte? Wieso soll das hier richtig sein? Das ist keine Zensur das ist Schwachsinn! Wieso soll man den Zugang zu Ausländischen Seiten verbieten. Nur weil ein par Hunderttauschende Spielsüchtig geworden sind. Nö das gehen alles nur um die Steuern die dem Staat so verloren gehen. Aber wenn man mal genau hinschaut ist da nicht nur Bwin, da gib s noch tausend andere Seiten wo man Wetten abgeben kann. Wenn man die Verbieten würde in der ganzen Republik dann haben andere Leute Arbeit bis 2020. Ich finde das nicht richtig das Leute die keine Ahnung haben etwas verbieten können. P.s. Ich selber wette nicht.

      Jeder hat seine Meinung dis ist keine Anfeindung gegenüber Anderen.

    • Am 11. August 2006 um 12:16 von Mainzer

      AW: AW: AW: Zensur ???
      Geht mal auf http://www.das-monopol-ist-tot.de

      Nähere Infos zur aktuellen Situation

  • Am 11. August 2006 um 10:51 von Demolter

    Zensur
    So hat es bei allen Diktaturen auch angefangen!!!!!!!!! (China)
    Man kann dann beliebig ausweiten.
    Ein Grund ist schnell gefunden.

  • Am 11. August 2006 um 10:59 von El.Magnifico

    Zugang sperren?
    Wie denn?
    Über DNS? Hab‘ aus solchen Gründen eh schon einen ausländischen DNS-Server eingetragen.
    Über Filter beim Provider?
    Proxy, Anonymizer,…

    Da kann man unseren Politikern nur raten:
    Wenn man keine Ahnung von der Technik hat, Finger weg!

  • Am 11. August 2006 um 12:17 von Ronald Urban

    Bleibt bitte auf dem Teppich!
    Was hat das denn mit Zensur zu tun, liebe Leute? Man hat einem ausländischen Anbieter untersagt, in Deutschland ein Sportwettgeschäft zu betreiben (inwiefern dieses Verbot richtig ist, mag man so oder auch so beurteilen) und nun wird versucht, dies auch technisch umzusetzen (inwiefern dieser Versuch erfolgreich sein wird…). Punkt und das war es schon. Das geht nicht gegen die eigenen Bürger, zumindest verstehe ich es so. Und ich sehe auch keinen Grund dafür, es unter allen Umständen anders sehen zu wollen. Wenn eine solche Maßnahme schon als Zensur angesehen werden müsste, was ist dann das, was in China passiert? Dürft Ihr hier in Deutschland nicht alle Nachrichten lesen, ganz egal, wie schlecht unsere deutsche Regierung dabei wegkommt? Wenn das mal nicht mehr möglich weil verboten ist, dann fangt an, von Zensur zu schreiben. Wenn Ihr es dann noch dürft…. ;-))

    • Am 11. August 2006 um 12:47 von El.Magnifico

      AW: Bleibt bitte auf dem Teppich!
      Nun, es geht ja darum, daß BWin z.B. in Holland ein Wettgeschäft betreibt, was völlig legal ist. Nun aber Internetteilnehmern aus Deutschland (die ja nicht mal zwingend Deutsche sein müssen) vom Zugriff auf diese völlig legale europäische Website abzuklemmen, ist durchaus Zensur und rechtlich nicht haltbar.

      Demnächst werden noch sämtliche ausländischen Handelsseiten gesperrt, weil ja vielleicht in irgendeinem Land irgendetwas legal verkauft werden darf, was hier nicht verkauft wird.

    • Am 11. August 2006 um 14:02 von Besserwisser

      AW: Bleibt bitte auf dem Teppich!
      Stimmt nicht! Rechtsradikale Literatur ist in DEUTSCHLAND, im Gegensatz zu den "anderen Demokratien" wie Great Brittain oder USA sehr wohl verboten! Also doch keine "uneingeschränkte" Meinungsfreiheit. Wie immer man zu Rechtsradikalismus auch steht… Aber im Zuge des Terrorismus wird sowieso alles beschnitten und bespitzelt… prima, dass der Staat dann auch gleich Daten zur Steuerfahndung und sonstiges "gratis" zur Verfügung hat! Es gibt genügend Literatur (1984), Filme und so weiter, die zeigen, wie "Terroristen" zum Zwecke der völligen Staatskontrolle gezüchtet und missbraucht werden. Da ist doch so ein Verbot eines Wettanbieters, der beim Kasse machen des Staates stört, "nur ein kleiner Fisch"! Rauf mit Steuern und sonstigen Abgaben auf 95%! Dann haben wir einen Super Staat, in dem sich die Staats"diener" so richtig wohl fühlen können – nur treibt so ein Verhalten, wie die Zensur der verarmten Massen, dem Terrorismus massenhaft neue Mitglieder zu… Aber man kann dann ja locker mit den neuen Mitteln hat noch mehr Polizei einstellen…

    • Am 11. August 2006 um 20:12 von rolfmuc

      AW: Bleibt bitte auf dem Teppich!
      Alles fängt einmal klein an – so hat’s in China in Sachen Internet auch angefangen. Das hat sehr viel etwas mit Zensur zu tun: Mit illegalen Mitteln wollen die Posteninhaber in den Lottogesellschaften ihre Pfründe verteidigen. Dafür nehmen sie auch einen Verfassungsbruch in Kauf So ist es – und nicht anders.

    • Am 12. August 2006 um 19:28 von Klaus_Peter

      AW: Bleibt bitte auf dem Teppich!
      Was hat das denn mit Zensur zu tun, liebe Leute? Man hat einem ausländischen Anbieter untersagt, in Deutschland ein Sportwettgeschäft zu betreiben (inwiefern dieses Verbot richtig ist, mag man so oder auch so beurteilen) und nun wird versucht, dies auch technisch umzusetzen (inwiefern dieser Versuch erfolgreich sein wird…). Punkt und das war es schon.
      < Naive Einstellung, vielleicht erstmaa denken und dann schreiben….
      Das geht nicht gegen die eigenen Bürger, zumindest verstehe ich es so. Und ich sehe auch keinen Grund dafür, es unter allen Umständen anders sehen zu wollen.
      > wie vor….

      Wenn eine solche Maßnahme schon als Zensur angesehen werden müsste, was ist dann das, was in China passiert?

      > Zensur ist das – Kennzeichen autoritärer Staaten! Und nachmals erst denken. Allein die Frage: …in China?
      ist ja schon ein Witz!
      Wie so oft geht es um Güterabwägung – was ist mehr Wert: Eine freie Gesellschaft oder sonn scheiss Wettverbot! Wer es unbedingt braucht, soll sichs dann eben auf illegalen Wegen besorgen. Aber das sind genau die Aufhänger, die uns schrittweise zu einer unfreien, überwachten Gesellschaft führen. hat der Bürger sich erst mal daran gewöhnt, machen wir weiter!
      Dürft Ihr hier in Deutschland nicht alle Nachrichten lesen, ganz egal, wie schlecht unsere deutsche Regierung dabei wegkommt? Wenn das mal nicht mehr möglich weil verboten ist, dann fangt an, von Zensur zu schreiben. Wenn Ihr es dann noch dürft…. ;-))

    • Am 14. August 2006 um 6:24 von Ronald Urban

      AW: AW: Bleibt bitte auf dem Teppich!
      Wenn man diesen und einige andere Kommentare hier so liest, dann muss man sich zwansgläufig fragen, ob es nicht schon zu viel Paranoia in der Bundesrepublik gibt. In vollkommener Verkennung von Tatsachen und Zusammenhängen wird munter über Verschwörungstheorien fabuliert (die Lotto-/Toto-/Wettanbieter stecken also Deiner/Eurer Meinung nach gleich mit den Verwaltungs- und wahrscheinlich auch Verfassungsrichtern unter eine Decke, nicht wahr?) und es werden Verhaltensweisen gezeigt, die denen von Kindern nicht unähnlich sind (oh, mir wird da was weggenommen und obwohl ich es wahrscheinlich nie brauche oder benutzt habe, ich will es wieder haben!). Nochmals die Bitte: bleibt auf dem Teppich! Es geht um Sportwetten, nicht um das Recht auf Meinungsfreiheit! Vielleicht solltet Ihr nicht unbedingt aus dem Bauch heraus argumentieren, sondern erst noch einmal darüber nachdenken, ob dieses Verbot für nicht-staatliche Wettanbieter wirklich einen so drastischen Einschnitt in Euer Leben und die Bewegungsfreiheit im Internet bedeutet, wie es manche hier darzustellen versuchen. Dass ich diese Sicht nicht in diesem Maße teile, heißt nicht automatisch, dass ich deshalb naiv wäre (dafür habe ich weiß Gott schon zuviel Erfahrung auf dem Buckel und im Kopf), ich sehe es halt nur realistischer…

      Andererseits bin ich froh, dass es so viele Menschen gibt, die sich hierüber auch konträre Gedanken machen und diese äußern; immerhin ist dies das beste Zeichen für Meinungsvielfalt und auch -freiheit! Und sollten unsere Behörden wirklich einmal auf den Trichter kommen, das Internet in ihrem Sinne kaputtregulieren zu wollen, dann würde ich mir wünschen, dass Ihr genauso engagiert dagegen auftretet! Meine Unterstützung habt Ihr sicher, nur halt nicht in Sachen Sportwettanbieter (nur zur Info: ich habe mit dieser Art von Business nichts zu tun, weder auf Anbieter- noch auf Nachfragerseite)

    • Am 14. August 2006 um 14:10 von Rumble

      AW: AW: AW: Bleibt bitte auf dem Teppich!
      Nein, einen Eingriff in mein Leben stellt es nicht dar. Aber es ist eindeutig ein staatlicher Eingriff in eine Angebotsvielfalt. Ich gehe eine Wette darauf ein, daß diese "schwarze Liste" von den Behörden nicht veröffentlicht wird – damit wird aber auch nicht ausgesagt, wer aus welchem Grund wen sperrt. Damit ist allerdings einem Mißbrauch im Sinne einer Zensur Tür und Tor geöffnet – wie lange können einige Politiker wohl widerstehen, das gegen andere als angeblich in Deutschland illegale Seiten anzuwenden? Weil sie nicht Meinungsopportun sind und unbedingt gesperrt gehören?

      Nur als Beispiel sei Mal die Sexbranche angezeigt… die deutsche Regelung ist mehr als Schwachsinnig, mit Zugnag erst ab 22:00 oder 23:00 Uhr und reiner "Gesichtskontrolle" statt einem sinnvollen Zugangssystem… der Erfolg war der Gleiche, die Arbeitsplätze und die Steuern sind verloren und die Arbeitsplätze sind weg – alles im Ausland. Wann werden die dann wohl auf der schwarzen Liste auftauchen, weil man ja unbedingt den ach so mündigen Bürger vor allem schützen und eine keimfreie Internetwelt zur Verfügung stellen muß?

      Deutschland beherrscht die Salamitaktik in diesen Dingen meisterlich (im Gegensatz zum Fußball). Erst nur ein bisschen, wo es nicht weh tut, und wenn man sich dran gewöhnt hat, wird noch ein bisschen genommen usw…

      NEIN DANKE!

      Rumble

  • Am 11. August 2006 um 12:58 von Ronald Urban

    Legal und nicht legal
    Genau darum geht es: in Holland ist es den dortigen Gesetzen nach legal, in Deutschland eben nicht. Wenn die Behörden nun in ihrer "Weisheit" beschließen, dass Sportwetten in Deutschland nicht von freien Anbietern angenommen werden dürfen, dann geschieht das wohl auch aus dem Grund, Spiel- und Wettsüchtige daran zu hindern, sich und ggf. auch ihre Familien zu ruinieren. Der Staat könnte es sich auch leicht machen und sagen: egal, ich kriege ja auf alle Wettumsätze Steuern, also Schwamm drüber, wenn es mal ein paar Familien finanziell gesehen zerlegt. Aber wir leben halt nicht in den USA (was bin ich froh!) oder Holland…

    Nochmal zum Thema Zensur:

    "In Deutschland ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

    In Frankreich ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist.

    In Amerika ist alles erlaubt, auch wenn es ausdrücklich verboten ist.

    Und in China ist alles verboten, auch wenn es ausdrücklich erlaubt ist."

    ;-))))

    Ein schönes Wochenende Euch allen!

  • Am 11. August 2006 um 13:23 von zarupetti

    Kommt dann bald die Prohibition?
    Wie wird bei euch in D eigentlich kontrolliert, ob jemand spielsüchtig ist – müßt ihr bei jeder Wette eure Namen und Adresse angeben? Bei uns in Ö gibts sehr, sehr viele Wettautomaten und nix muß angegeben werden, gerade mal wennst ins Casino gehst. Vielleicht gibts ja beim EU Gerichtshof eine Klage wegen Wettbewerbsverzehrung. Mir ist das eigentlich wurscht, weil ich nix wette (bin in dieser Art ein Verlierer "ggg")

  • Am 11. August 2006 um 13:27 von Josef Schön

    DDR-Methoden wieder salonfähig?
    Dass gerade aus Sachsen solche obrigkeitsstaatliche Attacken kommen, lässt einen fragen, ob da die Historie die Feder bzw. die Aktivitäten führt!
    In Wirklichkeit – so glaube ich – geht es bei dem ganzen Theater nur um die Vermehrung der Staatseinnahmen zu Lasten freier Unternehmungen. Das ist derselbe Eiertanz der Politik wie bei den Tabakgeschäften und -Steuern.

  • Am 11. August 2006 um 13:45 von Besserwisser

    Übernehmt die "Technik" und Listen aus China, dann seid ihr sicher,
    dass ihr nicht "übersehen" habt!

  • Am 11. August 2006 um 13:45 von Besserwisser

    Übernehmt die
    dass ihr nichts "übersehen" habt!

  • Am 11. August 2006 um 14:20 von frei

    bwinn – internetsperre
    wir sind auf dem besten weg uns china anzunähern !

  • Am 11. August 2006 um 16:01 von Paul

    Behörden wollen viel Unsinniges
    Deutsche Behörden haben das Internet um ein Jahrzehnt verschlafen und meinen jetzt mit der Keulentaktik etwas reglementieren zu können. Wenn sich ein deutscher Staatsbürger an ausländischen Wetten beteiligt, egal ob (wenn reich genug) vor Ort oder übers Internet so gehört das dem Staat einen D…. an. Es gibt für den deutschen Staat keine moralische oder sittliche Verpflichtung hier erzieherisch einzuschreiten. Und wenn demnächst ein Mittenwalder nach Scharnitz fährt und im Internetcafe der österreichischen Tankstelle billiger tankt und online seine Wette eintippt so wird wahrscheinlich der deutsche Zoll und Bundesgrenzschutz einschreiten müssen wenns nach "Behörden" gehen würde. Wie kann man sich als Behörde nur immer wieder blamieren indem man Schwachsinn als behördliche Überlegung publiziert.
    Unsere Altersversorgung sollen wir eigenverantwortlich aufbauen, aber all diejenigen die eine Spielsucht haben werden niemals eine Altersversorgung aufbauen!
    Da sollten unsere Behörden zu denken anfangen

    • Am 11. August 2006 um 16:18 von eeeef

      AW: Behörden wollen viel Unsinniges
      die frage ist, ob oddset soviel besser ist? abgesehen davon das die gelder direkt dem staate zukommen, ist nichts daran.

      wieso zwingt man bwin nicht, eine aussenstelle in deutschland zu gründen wodurch die steuern wiederum dem staate zukommen würden.

      anstatt etwas kreativ zu sein holt man den holzhammer und haut ein super geschäftsmodell kaputt…gute nacht deutschland. ist ja nicht das erste mal

  • Am 11. August 2006 um 18:50 von Stefan Waiser

    Deutsche Behörden wollen Zugang zu Bwin sperren
    Falsch, wir sind auf dem besten Wege ins vierte Reich – ,,Ein Land, Ein Volk, ein staatlicher Abzocker – hoch lebe ODDSET"! Und die Sachsenwichser von Gera sind die Fahnenträger!

  • Am 11. August 2006 um 20:06 von Der Achim

    Wahnsinn
    1. So langsam habe ich den Eindruck, dass es durchaus erwünscht ist, Spielsüchtige zu haben. Jedoch nicht ohne Staatsbeteiligung. Verbietet man bwin, so sollte man auch oddset verbieten und sicherlich auch das staatliche Lotto.
    2. Das dies nicht gewollt ist, zeigt das Beispiel der Erhöhung der Tabaksteuer. Nachdem nach der letzten Erhöhung der Steuer zu viele auf Tabak aus Beuteln umgestiegen sind, respektive das Rauchen eingestellt haben, wurde auf die nächste Stufe verzichtet. Zum Wohle des Volkes ….
    Also wenn süchtig, dann bitte steuergerecht und nur nicht aufhören.

    P.S.: Hab neulich mit meinem Freund um ne Kiste Bier gewettet. Ist das jetzt auch illegal ?

    EINTRACHT

  • Am 11. August 2006 um 22:33 von Gerd

    Deutsche Behörden wollen Zugang zu Bwin sperren
    AlLes nur für Eigennutzen sonst wären die nicht so scharf darauf.

  • Am 11. August 2006 um 23:07 von Irgenwer@zdnet.de

    China lässt grüssen
    Im einem Land mit freier Meinungsäußerung sollten die Politiker gegen dieses Vorgehen verklagt werden.

  • Am 12. August 2006 um 1:58 von Heinz Wäscher

    Kapitalistischer Wahnsinn!
    Wir sind bald schon ein absoluter Überwachungsstaat, werden von den Politikern nur noch verarscht u. jetzt gibt es einen Angriff auf die Freiheit, auf unsere Werte, uns wird alles diktiert! Wenn das kein verbrecherischer Kapitalismus pur ist, weiß ich auch nicht mehr………

  • Am 12. August 2006 um 9:43 von Enttäuschter

    systematische Verfassungs- EU-Vertrags und Gesetzesbrüche
    Eines der Beispiele, wie der dt. Staat unter Mißachtung vor allem der EU-Freiheiten zum Eigennutz Zensur und Willkür ausübt.
    Passiert auch im Kleinen – Bayrische Kunden dürfen (und jetzt können Sie auch nicht) Wurst eines österr. Fleischers beziehen ..siehe auch
    http://www.nachrichten.at/lokal/innviertel/464187?PHPSESSID=e
    oder auch: Steuer-Nr. gibts in Paussau nur, wenn Mietvertrag und Einrichtungseigentum – wenn Unternehmenssitz vom Büroservice – kein Unternehmenssitz; aber: ein Deutscher darf seinen itz im Keller bei der Oma haben….

    tw. schikanöse Behinderungsversuche der in-Österreich-tankenden

    schade. Vor 20 Jahren sind wir Österreicher nach Deutschland tanken gefahren und haben hier eingekauft – jetzt stehen die Parklätze bei den Geschäften und Tankstellen voll mit D-Kennzeichen – warum wohl?
    weit ist Deutschland (runter)gekommen ….

  • Am 12. August 2006 um 11:34 von Andreas Ritter

    Perfekt
    Super. Wird auch langsam Zeit. Es gibt viel zu viele Betrüger im Internet, gegen die man als Otto-Normalverbraucher bei einem Betrug nicht vorgehen kann, weil die sich der Rechtsprechung entziehen indem die ins Ausland gehen. Eine schwarze Liste ist genau der richtige Weg.

  • Am 12. August 2006 um 15:07 von Solution

    Danke für Nichts
    Kann ja wohl nicht sein das sich die Diätenempfänger im Bundes-oder Landtag mit Sportwetten beschäftigen!Haben wir keine anderen Probleme in diesem Land?Das Sportwettengeschäft spült soviel Geld in Kassen die sonst von der Politik vergessen werden-ich verstehe es nicht wieso man so eine Quelle austrocknen will.Aber in diesem Land wundert mich schon lange nichts mehr…

  • Am 12. August 2006 um 18:42 von Ulrich

    Deutsche Behörden wollen Zugang zu Bwin sperren
    Sind wir denn hier in CHINA ??? Ich denke mal nicht, oder ???

  • Am 12. August 2006 um 19:17 von paul

    Zensur
    Ach ja?? Wessen Ordnung?? Deine oder Meine oder die von irgendwelchen Strategen/Hardliner im Regierungsapparat?????

  • Am 13. August 2006 um 11:56 von rolf

    Grundrechtsverletzungen wohin man schaut!
    Was bilden sich diese Politiker eigentlich ein, wir sind das Volk und wir sind nicht dumm!
    Wir brauchen keine Fürsorge, die auf Entmündigung rausläuft.-

  • Am 13. August 2006 um 13:13 von jens leonhäuser

    bwin Zugang sperren lassen
    Was die letzten Wochen hier in Deutschland passiert errinnert stark an die Staatswillkür im tiefsten Rußland. Die Argumentation der Bundesländern – allen voran das scheinheilige Bayern – ist sowas von fadenscheinig und heuchlerisch das sich einem bei näherer Betrachtung schier der Magen umdrehen muss.

    Wer mit offenen Augen durchs liebe Deutschland geht, sieht, wie aggresiv, verfüherisch und omnipräsent die sog. staatlichen Anbieter des Glücksspiels (Lotto, Toto, Keno, Oddset, Bingo etc.) Werbung machen. Alleine die Bewerbung des Lotto-Jackpots über sämtliche Medien generiert jeden Monat Milionen Reichweiten und ist einem Anzeigenwert von mehreren Hundertausen EUR (oder gar Millionen) gleich zu setzen.

    Nun mit dem Argument der Suchtbekämpfung, den privaten Anbietern der Garaus zu machen, ist der abolute Hammer. Und der Hintergrund ist für jeden klar denkenden Menschen offensichtlich: das Wahren der staatlichen Pfründe und Steuereinnahmen, da die staatlichen Anbieter im faiern, wirtschaftlichen Wettbewerb keine Chance hätten!

    Was wird passieren: Die privaten Anbieter werden in der Bananenrepublik Deutschland in die Illegalität und aus dem Markt gedrückt. Aber glauben die Herren von Oddset tatsächlich, das die Bürger deshalb nur noch brav bei Oddset tippen. In den Zeiten des Internets geht man dann halt auf eine attraktive Seite eines ausländischen Anbieters und die Einnahmen (samt Steuergeldern, Geldern für die Werbewirtschaft und den Sport) verschwinden komplett ins Ausland.

    Bravo meine Herren! Ein wunderschönes Zeugnis von Kurzsichtigkeit und Inkompetenz. Diese Entscheidung kostet den Sport Millionen von EUR und hunderte Arbeitnehmer ihren Job! Und wozu das alles? Dass man in vier Jahren feststellt, dass die Entscheidungen haltlos waren und dann – nachdem die Erde verbrannt wurde – doch wieder private Anbieter im Rahmen einer sinnvollen staatlichen Regulierung auf den Markt dürfen. Man kann nur hoffen, dass den privaten Wettanbietern dann die aufgerufenen Schadensersatzforderungen zugestanden werden und die Verantwortlichen dieser mittelalterlichen Debatte für die Verschwendung von Steuergeldern zur Verantwortung gezogen werden.

    Und noch was: als Bürger dieses Landes habe ich herzlich wenig Lust mir vorschreiben zu lassen, wann und wo ich eine Sportwette platzieren darf (wollten wir nicht eigentlich weg von der deutschen Vollversicherungsmentalität hin zu mehr Eigenverantwortung, liebe CDU?)!

    Suchrprävention schön und gut. Ich bin aber selbständig genug, mir meinen Wettanbieter selber aussuchen zu können und mit meinem Geld verantwortungsbewusst umzugehen. Dafür brauche ich keinen Staat, der Millionen ausgibt um diese einfache Entscheidung für mich zu treffen!

  • Am 13. August 2006 um 18:17 von pcdoc

    no problem
    Es gibt ja nicht nur in Deutschland Internet-Provider.

  • Am 13. August 2006 um 21:01 von holger detti

    Bwin sperren
    ich bin schon zig jahre bei bet&win also jetzt bwin und ich bin absolut zufrieden mit allem was damit zusammen hängt.
    ob ich einzahle oder ich hab auch schon über 300€ gewonnen und mir 200€ auszahlen lassen, alles ohne probleme.
    die seite ist leicht zu händeln, keine extrakosten wie bei oddset, einfach rundum genial.
    wäre ne schande dieses unternehmen zu sperren.
    holger detti

  • Am 14. August 2006 um 0:11 von pcdoc

    so weit sind wir schon wieder
    Stasi Methoden sind nun wieder salonfähig. Armes Deutschland!

  • Am 14. August 2006 um 10:28 von starfield

    Alles nur Abzocke vom Staat
    Dieser Kreuzzug gegen bet and win zeigt
    doch mal wie weit wir in Deutschland gekommen sind, alles wird nur reguliert,
    der Bürger wird immer unmündiger. Immer
    mehr Steuern, immer mehr Beamte was soll
    das weg mit der Regulierungen und den Beamtenstaat, dann gehts auch wieder aufwärts !!!
    Wenn man schon die Bürger gegen Spielsucht schützen will, dann muß man
    konsequent sein und alles verbieten kein Toto, Lotto, Odset, keine Spielhallen, keine Casinos aber da
    kassiert der Staat ja überall kräftig mit. Ich habe jedenfalls mehr von Spielsucht hervorgerrufen durch die Geldautomaten in den Spielhallen gehört,
    als von Spielsucht hervorgerrufen von ein paar Sportwetten.

    • Am 14. August 2006 um 15:08 von Alex

      AW: Alles nur Abzocke vom Staat
      Stimmt, 80% aller Spielsüchtigen sind nach Automatenspielen (NACH GEWERBEORDNUNG –> also die in der Kneipe) abhängig. Na ja, um die Spielsüchtigen gehts hier eh nicht ;).

  • Am 14. August 2006 um 13:07 von Ralf

    Endlich werden diese Wettgeschichten abgeschaft
    Ich bin sehr froh und glücklich, dass der Staat eingreift. Wenn hier einer Abzockt dann BETandWIN – die Verlierer sind beim Wetten nur die Spieler selbst. BETandWIN hat keine roten Zahlen ;-) …

    Aber das sich Spieler dagegen wehren ist ganz normal. Ist das selbe wenn man einem Alkoholiker die Bierflasche wegnimmt. Der macht dann auch ein riesen Aufstand.
    Zudem war das Internet sehr bequem und Anonym. Da kann man sich den peinlichen Gang ins Wettbüro sparen und muss keinem Rechenschaft ablegen warum man gerade 50Euro verwettet hat, stimmt’s?
    Warum wettet ihr eigentlich, meint ihr werdet reich davon?

    Für euch Spieler gibt es doch wichtigeres als Wetten oder nicht?
    Wenn ja dann ist es ja kein Problem.
    Wenn nein, dann seid ihr spielsüchtig. (Aufwachen)

    • Am 14. August 2006 um 16:10 von Heinz Wäscher

      AW: Endlich werden diese Wettgeschichten abgeschaft
      Nun ich wette auch nicht, aber wenn du für ein generelles Wettverbot bist, dann soll man doch bitte auch die staatlichen Abzocker verbieten, aber das wollen die Abzocker hier ja nicht. Alle oder keiner, alles andere ist schlichtweg ungerecht!

    • Am 14. August 2006 um 16:42 von J

      AW: Endlich werden diese Wettgeschichten abgeschaft
      Ich bin kein Spieler, halte Internetabzoke durch solche Anbieter ebenfalls für falsch und wehre mich trotzdem gegen eine Sperre.
      Der Angriffspunkt muss die Aufklärung von Nutzern sein. Das Internet zu "regulieren" ist Zensur und kann in eine gefährliche Richtung führen.

    • Am 16. August 2006 um 10:17 von Ralf

      AW: AW: Endlich werden diese Wettgeschichten abgeschaft
      Ja da geb ich dir vielleicht auch Recht. Entweder ganz oder gar nicht.

      Nun ist es so, dass Totto (13er Wette) nur einmal die Woche gespielt wird. Und Oddset täglich dafür nur ein begrenzte Anzahl von Spielen.

      Der Hintergrund für mein "Ja" zu einem Verbot von BetandWin ist der, das man dort rund um die Uhr, jeden beliebigen Einsatz spielen kann, ganz "anonym" von zuhause aus. Zudem wird das Geld des Spielers direkt vom Konto abgebucht, sodass die Hemmschwelle z.B. 50 Euro zusetzten dort viel kleiner ist, wie wenn der Spieler direkt zum Totto-Lotto Laden gehen muss, und dort seine 50€ loswird. Beim Totto-Lotto Laden würde er sich vielleicht schämen.

    • Am 13. Februar 2007 um 11:26 von yamaha

      AW: AW: AW: Endlich werden diese Wettgeschichten abgeschaft
      In den Casinos störts keinen wer wieviel verzockt. Bei Lotto verspielt man für einen Schein 9,35 Euro. Oder 9,35 Euro x wieviel Lottoannahmestellen in Düsseldorf ??? Bei oddset kann ich auch bei weniger Wettangebote das Mehrfache an Eus zahlen.

  • Am 14. August 2006 um 16:30 von None

    Falsche Schlüsse
    Moin Jungs,

    ich stimme (fast) allen Kommentaren zu, und bin auch der Meinung, dass mehr Verantwortung und weniger Entmündigung Deutschland sicher gut tut.

    Allerdings stelle ich auch fest, dass ein hoher Prozentsatz meiner Mitbürger lieber schreit und quengelt, als kreative Lösungen vorzuschlagen oder die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Wie kann man sich einem Staat entziehen, der einem nicht mehr passt ? Ganz einfach: man stimmt mit den Füßen ab und geht. Das ist zwar unbequem und nicht schön, aber wirkungsvoll.

    Bis denn in einem anderen Land …

    Gruß,

    None

  • Am 16. August 2006 um 15:04 von Eratosthenes

    Schwarze Schafe und Meinungsfreiheit?
    Wo beginnt das schwarze Schaf und wo endet Meinungefreiheit, oder war es in Deutschland umgedreht?

    siehe auch http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,39145086,00.htm

  • Am 20. August 2006 um 9:47 von Andreas Prause

    Verbot Bwin
    Der Staat spielt sich hier als Moralapostel auf,und hat mit dem Monopol nur eins im Sinn:Die dicke Marie selbst zu
    kassieren ,um weiter die Gehälter der Politiker erhöhen zu können.Auch beim Oddset haben Leute schon Haus und Hof verspielt.Diesen Leuten ersetzt der Staat doch auch nicht den Verlust.Es sollte in einer freien Gesellschaft jedem selbst überlassen sein, zu entscheiden,wo er sein Geld läßt.Diese Sperre erinnert mich an Zeiten vor 1989.

  • Am 14. Dezember 2006 um 22:07 von Ralf

    Bwin und die Glaubwürdigkeit
    Seit einiger Zeit habe ich mir Bwin-
    Livewetten genauer angesehen.Ob die einzelnen Teilergebnisse zeitnah oder
    real sind,läßt sich später nicht mehr feststellen.Es werden u.a. Spiele angeboten,die nicht verfolgt werden können.Heute z.B.gab es ein Volleyballspiel mit unmöglichen Verlauf.Normaler weisse sollte darauf nicht gewettet werden.Dabei wird auf die Sucht gesetzt und sehr viel verdient.Ich bin nicht für ein Monopol der Wettgesellschaften aber für nachvollziehbare Resultate.Und dies ist bei Bwin in vielen Underwetten nicht möglich.

  • Am 20. Dezember 2006 um 19:57 von Sebastian

    Bwin
    Wär echt der richtige Schritt.

    • Am 13. Februar 2007 um 11:11 von yamaha

      AW: Bwin
      Wär echt der richtige Schritt ??? Darf nicht war sein. Verstehe das so: Nur wer Steuern zahlt, darf ruinieren. Von wegen Spielsucht u. andere vorgetäuschte Sachen. Der richtige Schritt, hahaha.

  • Am 9. Februar 2009 um 19:59 von Neue Geschäftsfelder

    Technisch umgehbar
    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, musste ich nur über diese Besserwisser von Politiker schmunzeln.
    Technisch gesehen kann man es auch nur teils mittels DNS / IP-Blacklists beim Provider einschränken.
    Ich selbst wette nicht, aber meine Idee war sofort, in unseren Wohnungen im Ausland ganzjährig einen Breitbandanschluss zu beziehen und dort einige registrierungspflichtige Proxys laufen zu lassen.
    Sozusagen nen Proxy für bwin user! 5 ? im Monat pro User! Vermutlich würde sich bwin an diesen Machenschaften beteiligen ^^.
    Also ich persönlich sehe in einer Zensur des Internets keinen Sinn.
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
    Und dieser Weg ist wenn es um Technik geht immer möglich egal ob legal oder illegal!

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