Opera: Visionen zur nächsten Browsergeneration

Aktuelle Version sei nur eine Vorwarnung an Microsoft

Der aktuelle Webbrowser von Opera ist noch keine zwei Monate alt und ein Veröffentlichungstermin für die nächste Version ist noch nicht in Sicht, doch die Entwickler hegen bereits große Pläne für Opera 10. Mit der nächsten Browsergeneration wollen die Norweger Microsoft neuerlich User abjagen.

Opera 10 soll sowohl für PCs und Handys als auch für Spielkonsolen erscheinen. Mit diesen Möglichkeiten und erweiterten Widget-Funktionen wollen die Entwickler aus Oslo dem nächsten Internet Explorer (IE 7), der im Herbst auf den Markt kommen soll, Paroli bieten.

Mit der Version 9 von Opera wurden erstmals Widget-Funktionen in einen Webbrowser integriert. Mit diesen webbasierten HTML- und Javascript-Miniapplikationen lassen sich Anwendungen starten, ohne den Browser zu öffnen. Apple hat dieses System bei seinem Betriebssystem Mac OS X übernommen und auch Microsoft will die kleinen Tools bei Windows Vista integrieren. Damit kann man auf dem Desktop Dateien via Bittorrent herunterladen, RSS-Feeds nutzen oder auf andere Online-Inhalte wie Nachrichten oder Börsenkurse zugreifen.

„Opera 9 war bloß der erste Warnschuss in Richtung Microsoft“, sagt Thomas Ford, Publics Relations Manager von Opera. Obwohl in Oslo derzeit noch Fehler im aktuellen Browser beseitigt werden, will Opera Microsoft auch durch verschärfte Sicherheitsmaßnahmen Marktanteile abnehmen. „Wer sicher surfen will, kann entweder auf IE 7 warten oder Opera nutzen“, so die Kampfansage von Ford. Seit der Veröffentlichung von Version 9 konnte Opera seine Userzahlen signifikant steigern. Insgesamt wurde Opera 9 seit der Veröffentlichung am 20. Juni rund 25 Millionen Mal herunter geladen.

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3 Kommentare zu Opera: Visionen zur nächsten Browsergeneration

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  • Am 31. Juli 2006 um 10:32 von Lutz Böttger

    Opera Visionen und Widgets
    Sorry, aber nicht Opera hat die Widgets eingeführt sondern Konfabulator und MacOSX hat sie 2005 mit der Version 10.4 in das Betriebssystem integriert. Also hat MacOSX nicht abgekupfert von Opera sondern Opera hat von OSX bzw Konfabulator die Technik der Widgets übernommen. Der Autor sollte besser regergieren bevor er Unsinn von sich gibt.

    • Am 31. Juli 2006 um 17:49 von gecko

      AW: Opera Visionen und Widgets
      recherchieren heißt das

    • Am 3. August 2006 um 9:32 von Michael Strödick

      AW: Opera Visionen und Widgets
      der Leser sollte den Artikel mal genauer studieren, bevor er Recherche-Mängel attestiert.
      Die Widget-Einführung Operas bezog sich auf den Browser und eine Integration. Vielleicht wäre das Wörtchen ‚bereits‘ im Satz über die Widget-Nutzung des Betriebssystems(!) Mac OSX einleuchtender, um eine zeitliche Abfolge darzustellen, aber man könnte auch so auf den Gedanken kommen, dass eine News ein aktuelles Feature präsentiert und Zusammenhänge zu anderen Informationen, so sie schon geschahen, zeitlich vor die News einzuordnen sind.

      Da steht nicht, dass Opera die ‚Erfinder‘ der Widgets sind. Konfabulator brachten vor einigen Jahren die Widgets in’s Windows, machten sie aber nicht zum festen Bestandteil einer Software.

      Man muss nicht jedesmal eine Goldwaage dabei haben, um sich profilieren zu können.

      gegrüßt!

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