Yahoo verkauft Song ohne DRM

Titel kann auf allen Playern wiedergegeben werden

Yahoo will Jessica Simpsons neueste Single „A Public Affair“ im MP3-Format verkaufen. Der übliche digitale Kopierschutz wird nicht angewandt.

Da der Song ohne digitales Rechtemanagement auskommt, lässt er sich ohne Probleme auf allen MP3-Playern vom Ipod bis zum Iriver abspielen und mit Film- und Musikprogrammen nutzen, die kein DRM akzeptieren.

Während MP3-Stücke in aller Regel in Peer-to-Peer-Netzwerken zu finden sind, kommen auf kommerziellen Portalen wie Yahoo, Rhapsody oder Itunes überwiegend Formate mit Kopierschutz wie Windows Media zum Einsatz.

Doch DRM zu implementieren kostet Geld. Yahoo gibt sich dabei als Kämpfer gegen „Digital Rights Management“: seit langer Zeit habe das Unternehmen öffentlich dafür geworben, einfache MP3-Dateien verkaufen zu können.

Der Abo-Download-Service Emusic offeriert ausschließlich MP3s. Insgesamt sind etwa eine Million Lieder, vorwiegend von unabhängigen Labeln, zu haben. Sie kosten 1,99 Dollar und sind damit doppelt so teuer wie die DRM-Songs der kommerziellen Anbieter. Doch der Preis habe nichts mit dem Format zu tun, sondern eher mit dem Gimmick: Den Song gibt es personalisiert. Er ist an zahlreiche Vornamen angepasst.

Themenseiten: Telekommunikation, Yahoo

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3 Kommentare zu Yahoo verkauft Song ohne DRM

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  • Am 21. Juli 2006 um 20:39 von dolf

    song ohne drm
    moin !!!
    drm nein danke !!!
    ist besser ohne drm da kann man sich seine hardware zum abspielen nach belieben aussuchen .
    und drm müll kann man ja mit nem recorder programm über den line in der soundkarte analog aufnehmen ….
    dan die wav eventuell noch bearbeiten und danach ne mp3 oder ogg datei draus gemacht , benahmt , speichern …und der drm spuk hat n ende ….

    mfg

  • Am 23. Juli 2006 um 21:59 von striker

    DRM nein danke
    Ein Beispiel das hoffentlich schule macht.
    Dieses DRM ist ja ein unsäglicher schwachsinn, der die Verbraucher gängelt.

    • Am 24. Juli 2006 um 9:24 von Robert Wellmann

      AW: DRM nein danke
      Natürlich ist DRM aus Endkunden-Sicht Schwachsinn und ist eine Einschränkung. Aus Sicht der MI macht DRM aber durchaus Sinn, die möchten verhindern, dass die Lieder x-mal untereinander kopiert werden. Ich kann beide Seiten verstehen und Apple, MS und co bieten nur, was die MI möchte. Wer ein funktionierendes DRM liefert, dem gehören in den nächsten Jahren Millionen und mehr.

      Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es ein funktionierendes DRM geben wird, außer es wird auf Treiber-/Hardware Ebene realisiert (Vista?). Wer DRM nicht mag, der kann es umgehen: Lied abspielen, einen Sound-Recorder aufzeichnen lassen und gut.

      Ich habe eher ein Problem mit den Preisen. Ich sehe es nicht ein, für die einzelnen Lieder zusammengefasst mehr auszugeben als wenn ich mir die CD im Laden kaufe. DA muß angesetzt werden. Solange aber iTunes und Co Record-Umsätze machen, wird die MI an den Preisen nichts ändern. Wieso auch, funktioniert doch. Und ob sich nun 100 Leute beschweren oder Peng interessiert keine Sau.

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