Gehälter der IT-Branche im Aufwind

Löhne variieren stark nach der Branche

Seit Jahren befinden sich erstmals wieder die Gehälter für IT-Funktionen im Aufwind, berichtet die Vergütungsberatung Personalmarkt.de. Vor allem die Datenbankadministratoren profitieren davon. Trotz Aufwärtstrend variieren aber ihre Gehälter stark nach Branche und Tätigkeit.

Bei den jährlichen Gehältern der IT-lBranche gab es den höchsten Anstieg im Dienstleistungssektor, in der die Gehälter von 39.000 auf rund 42.300 Euro angestiegen sind. Auch im Handel und in der IT-Technologie haben sich die Gehälter positiv entwickelt. So sind die Gehälter im Handel von 35.900 auf rund 37.200 Euro jährlich gestiegen und in der IT-Technologie von 40.000 auf 42.800 Euro. Lediglich in der Industrie liegt das Gehaltsniveau unverändert bei rund 43.650 Euro jährlich.

„Die Gehälter haben zwar auf breiter Front das Niveau von 2002 nicht ganz erreicht, aber die Talsohle wurde 2004/2005 durchschritten. Mit dem aktuellen Jahr zeigt die Entwicklung wieder nach oben“, so Tim Böger, Geschäftsführer der Vergütungsberatung Personalmarkt.de. Gerade in der IT Branche wurden in der Folge des 2000er Hypes mit einkehrender Nüchternheit überall die Projekte und Kosten in diesem Bereich radikal reduziert und Modernisierungen verschoben, erläutert Böger. Dadurch entstand ein Nachholbedarf, der jetzt wieder zu Engpässen beim Angebot von qualifizierten IT-Kräften zu beobachten ist. Mit zunehmendem Akademikermangel wird sich der Trend noch verstärken. Immerhin sei aber zu erwarten, dass sich die Fehler aus 2002 nicht so schnell wiederholen werden, erklärt Böger weiter.

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4 Kommentare zu Gehälter der IT-Branche im Aufwind

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  • Am 3. Juli 2006 um 12:02 von Besserwisser

    Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel…
    Was soll uns dieser Beitrag sagen? Nach "Vollabzocke" vom Vatter Staat bleibt in "ganz Dunkeldeutschland" bei den "Datenbankspezialisten", die wissen wie herum sie das IBM-Tape einschieben müssen (haben Sie aus dem VHS-Video, dass dem Recoder beilag, gelernt). Also, so wird das nichts mit dem "Aufschwung"… Das wird eher ein "Abschwung"… da verdienen ja "Topprogrammierer" in Bangalore schon mehr, umgerechnet. Also, doch besser gleich nach Indien oder China auswandern, ihr "Datenbankspezialisten"… da sind die Lebenshaltungskosten (noch) deutlich geringer…

    • Am 3. Juli 2006 um 13:11 von Steppenwolf

      AW: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel…
      Naja Besserwissen,

      mach dich lieber mal schlau bevor du hier am herummeckern bist. Uns IT-Spezialisten geht es im Vergleich sehr sehr gut.

      Geh‘ mal nach Banglore (ich war dort!) und rede mal mit den IT-Spezialisten dort oder auch mit Leuten hier aus Deutschland, die in anderen Berufen tätig sind. Vielleicht wird dir dann einmal bewußt wie gut wir es haben!

      Steppenwolf

    • Am 3. Juli 2006 um 17:15 von Besser klug als Besserwisser

      AW: AW: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel…
      Ach lass ihn ruhig, er weiß ja eh alles besser :-)

      Zudem ist er schon längst ausgezählt. :-)

    • Am 3. Juli 2006 um 21:43 von Besserwisser

      AW: AW: AW: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel…
      Das war "auch nur mal als Anregung" gemeint in Bangalore "Fuß zu fassen", da könnt "ihr Datenbankspezialisten" noch echt was reißen, anstelle hier auf das mickrige Gehalt zu schielen!

      Beispiel hier:

      Die Blutzucker-Queen von Bangalore

      Der Börsengang ihrer Firma Biocon hat Kiran Mazumdar-Shaw zur reichsten Frau Indiens gemacht. Nun hat sie einen neuen, ehrgeizigen Plan: Zu beweisen, dass indische Forscher nicht nur billiger arbeiten als Konkurrenten im Westen – sondern auch besser.

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,363897,00.html

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