AMD baut neue Chipfabrik in New York

Anlage um 3,2 Milliarden Dollar für 32-Nanometer-Chips

Der Chipkonzern AMD will im Bundesstaat New York eine neue Fabrik bauen. Die Anlage um kolportierte 3,2 Milliarden Dollar soll in der Kleinstadt Saratoga Springs errichtet werden, teilte AMD gestern in Kalifornien mit. Eine entgültige Entscheidung steht noch aus, sie soll erst in den kommenden Monaten fallen.

Mit dem neuen Werk würde AMD erstmals seit Jahren in einen neuen Produktionsstandort in den USA investieren, derzeit befindet sich das Zentrum der Produktion in Dresden. Mit dem Bau der milliardenteuren Anlage soll zwischen 2007 und 2009 begonnen werden. Die Fabrik, die laut AMD 2000 neue Arbeitsplätze schaffen soll, könnte frühestens 2010 in Betrieb genommen werden.

In der neuen Fabrik sollen Chips mit 32 Nanometer-Architekturen produziert werden, die Produktionskapazität bei Prozessoren würde mit dem neuen Werk um 50 Prozent steigen. Auch am Standort Dresden will AMD investieren. Ende Mai hat der Chiphersteller angekündigt, die Produktionskapazität um 2,5 Milliarden Dollar auszubauen. AMD will vor allem für 30 Millimeter-Wafer neue Kapazitäten schaffen. So soll die bisherige Fab 30 zum neuen Halbleiterwerk Fab 38 aufgerüstet und in der Fab 36 bestehende Kapazitäten erweitert werden.

Für den Neubau in New York hat AMD bereits einen Vorvertrag mit der Stadt Saratoga unterzeichnet. In diesem wurde ein Investitionszuschuss von rund 900 Millionen Dollar aus Steuergeldern vereinbart, außerdem wurden dem Konzern 150 Millionen Dollar für den Bau von Forschungseinrichtungen und Steuervergünstigungen von 250 Millionen Dollar zugesichert.

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